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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-58430
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5843/


Untersuchung der Invasion des Trophoblasten anhand eines Ko-Kultur-Modells mit endometrialen Stromazellen

Neufeld, Julia

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Implantation ,Trophoblast , Invasion , Endometrium , Blastozyste
Basisklassifikation: 44.92
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bamberger, Christoph M. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.09.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 19.09.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Ein parakrines Geflecht aus Zytokinen, Chemokinen, Wachstumsfaktoren und deren Rezeptoren agiert aktiv an der feto-maternalen Grenzfläche (Salamonsen et al. 2007, Hannan and Salamonsen 2008). Anhand unser Ko-Kultur-Modells in Form des Sphäroid-Expansionsassays haben wir den Einfluss von HB-EGF, IL-1β, LIF, Osteopontin alleine und in Kombination miteinander und/oder mit Steroidhormonen auf die Sphäroid-Expansion untersucht.
Unsere Ergebnisse demonstrierten einen stimulierenden Einfluss von HB-EGF, IL-1β, LIF+IL-1β auf die Sphäroid-Expansion auf nicht differenzierten T-HESC gegenüber Kontrolle und bestätigten damit die Resultate von unserer Arbeitsgruppe auf nicht vordezidualisierten primären ESZ (Gonzalez et al. 2011). LIF alleine und Osteopontin übten keinen stimulierenden Effekt auf die Sphäroidflächenveränderung aus. Die St-T1b Linie eignet sich im Gegensatz zur T-HESC Linie als Modell der ESZ für diese Art der Versuche nicht. Die Resultate auf primären ESZ konnten auf St-T1b Zellen nicht wiedergegeben werden. Die AC-1M88 Hybridzellen repräsentieren ein akzeptables Modell des normalen invasiven Trophoblasten.
Die Interaktion der Stromazellen mit dem Sphäroid zeigte, wie wir vermuten, eine aktive Bewegung der Stromazellen zum Rand des Sphäroids hin. Es ist klar, dass das hier vorgestellte Trophoblast-Stromazelllinien-Invasionsmodell nur eine orientierende Vorstellung über die zellulären Vorgänge des Implantationsprozesses wiedergibt. Die Konstruierung eines Modells aus primären extravillösen Trophoblastzellen und primären ESZ wäre für die Untersuchung der Interaktionen an der feto-maternalen Grenzfläche optimal. Dennoch könnte unser System in der Zukunft zur Erforschung des parakrinen Netzwerkes bei der Plazentaformierung, bzw. deren Pathologie als auch zur Verfolgung morphologischer Interaktion beider Partner angewendet werden.

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