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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-58602
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5860/


Aspekttypologie - Im Fall des Polnischen und Koreanischen -

Park, Zoon Woo

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SWD-Schlagwörter: Slawistik , Agglutination <Linguistik> , Aspekt <Linguistik> , Tempus , Sprachtypologie , Polnisch , Koreanisch
Freie Schlagwörter (Deutsch): Aspektologie , Situationstypen , Situationsperspektive , Grammatikalität , Grammatikalisierung des Aspekts
Basisklassifikation: 18.58 , 17.13 , 18.50 , 18.88
Institut: Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sprache, Linguistik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Lehmann, Volkmar (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.09.2010
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 16.10.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Die Kategorie Aspekt in natürlichen Sprachen befindet sich im unterschiedlichen Grammati-kalisierungsprozess. Das Polnische als Hauptvertreter von s.g. Aspektsprachen präsentiert eine beispielhafte Aspektkorrelation innerhalb des Verbalsystems, was vor allem der vorhandenen Aspektbinarität verdankt wird. Das Koreanische hat seinerseits ebenfalls eine Reihe von Aspektoperatoren zur Verfügung, die für die Realisierung jeweiliger Aspektideen eingesetzt werden. Die Grammatikalität bzw. der grammatische Status des analytisch-kompositionell gestalteten Aspektsystems des Koreanischen kann jedoch beim direkten Vergleich mit den Aspektsprachen wie dem Polnischen aufgrund des Fehlens einer ausgeprägten Aspektbinarität in Frage gestellt werden. Tatsächlich haben allerdings die Aspektkomponenten beider Sprachen im Laufe der Entwicklung zum Zweck der zeitkonstitutionellen Sachver-haltspräsentation im Wesentlichen ihre inhaltliche Seite eingebüßt; wobei die beiden Sprachen unter ihrer typologischen Einschränkung jeweils unterschiedliche Sprachmittel ad hoc eingesetzt haben.
Dennoch verweisen beide Sprachen beim derartigen Prozess auf einen gemeinsamen Nenner, nämlich die Interaktion zwischen Situationstypen und Situationsperspektiven und das daraus resultierende Kombinationsmuster bei der Aspektbildung, das einer gewissen Logik und Se-mantik der hier zu vergleichenden Sprachen individuell folgt.
Darüber hinaus wird in dieser Studie versucht das weitverbreitete Postulat, dass das binäre Aspektsystem ohnehin als Maßstab angenommen wird, durch eine eingehende Vergleichsun-tersuchung, die wiederum einer sprachübergreifenden Untersuchung des Aspekts auf einer höhern Ebene seinen Beitrag leisten kann, ihre generelle Gültigkeit zu überprüfen und neu zu definieren.

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