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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-59047
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5904/


Regulation von Tight Junction Proteinen in der kutanen Wundheilung

Regulation of Tight Junction Proteins in cutaneous wound healing

Lentfer, Janina Stephanie

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SWD-Schlagwörter: Wundheilung , Tight junction
Basisklassifikation: 44.93
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Moll, Ingrid (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.10.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 06.11.2012
Kurzfassung auf Deutsch: TJ sind Zellverbindungen aus Transmembran- und Plaqueproteinen, die eine enge Verbindung benachbarter Epithelzellen gewährleisten. Sie dienen als mechanische Barriere, halten die Zellpolarität aufrecht und sind an zellulären Signalprozessen beteiligt. TJ werden auch in der humanen Epidermis exprimiert und sind an der Barrierefunktion der Haut beteiligt. Eine Wunde stellt eine maximale Verletzung der Hautbarriere dar. Erste Untersuchungen zeigen eine Expression von TJ Proteinen in der regenerierenden Epidermis. Über die genaue zeitliche Regulation und die Abhängigkeit vom Wundheilungsfortschritt ist nichts bekannt.
Die Fragestellung dieser Arbeit ist somit die Aufklärung des zeitlichen Ablaufs und der Abhängigkeit der Expression von TJ- Proteinen vom Wundheilungsfortschritt. Zunächst wird der Status quo der Lokalisation in der Epidermis zu verschiedenen Zeitpunkten nach Verwundung ermittelt und mit dem Wundheilungsfortschritt korreliert. Anschließend ist es Ziel die Expression bei einer simuliert chronischen und bei beschleunigter Wundheilung zu untersuchen.
Die Arbeit baut auf dem sog. „Ex- vivo- Wundmodell“ auf, welches durch das Ausstanzen von Ohren frisch geschlachteter Schweine gewonnen wird. Nach einer „air-liquid-interface“-Kultivierung werden die Modelle zu verschiedenen Zeitpunkten nach Verwundung kryokonserviert. Neben unbehandelten Modellen, werden Modelle, die durch eine Zugabe von high Glucose, IL-1β und TNFα eine chronische Wunde simulieren und Modelle, deren Wundheilung durch die Zugabe des Connexin-mimetischen Peptids Gap27 beschleunigt wurde, verwendet. Durch anschließendes immunhistochemisches Anfärben der verschiedenen TJ- Proteine, kann die Lokalisationen ausgewertet und mit dem Wundheilungsfortschritt, anhand eines Scoring-Systems, korreliert werden.

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