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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-59545
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5954/


Der Einfluss von Musik auf die Aufmerksamkeit bei ersterkrankten Patienten mit Schizophrenie

Galling, Britta

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SWD-Schlagwörter: Musik , Schizophrenie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Musik , Schizophrenie , Aufmerksamkeit
Basisklassifikation: 44.91
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Naber, Dieter (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.09.2012
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 06.12.2012
Kurzfassung auf Deutsch: Im Rahmen der schizophrenen Erkrankung treten neben den häufig augenscheinlicheren Positivsymptomen deutliche kognitive Defizite auf, die sich unter anderem durch Störungen der Aufmerksamkeit bemerkbar machen. Diese Einbußen begleiten die Patienten häufig im gesamten Krankheitsverlauf und von ihnen sind in beträchtlichem Maße die soziale Integration, die Arbeitsfähigkeit und die Lebensqualität der Betroffenen abhängig. Die Einflussmöglichkeiten auf diesen Teil der Symptomatik sind jedoch bislang noch sehr einschränkt.
Aufmerksamkeitsstörungen bei schizophrenen Patienten können zumindest teilweise als Folge eines kortikalen Hyperarousals verstanden werden, das durch Musik reduziert werden könnte. Entsprechende positive Auswirkungen von Musik auf die kognitiven Leistungen und die emotionale Befindlichkeit konnten mehrfach in Untersuchungen beschrieben werden.
Um das Verständnis der Zusammenhänge zwischen Kognition, Musik und Stimmung zu erweitern und damit etwaige Einflussmöglichkeiten auf vorhandene Defizite besser verstehen zu lernen, wurde in der vorliegenden Studie der Einfluss von Musik auf die Aufmerksamkeit und der Zusammenhang mit der Stimmung bei ersterkrankten Patienten mit Schizophrenie und einer gesunde Kontrollgruppe untersucht. Im Zentrum des Paradigmas stand eine Aufmerksamkeitstestung mithilfe des Stroop-Tests unter Ruhe sowie Mozart- und Albinoni-Stimulation.
Es konnte gezeigt werden, dass die Patienten im Vergleich zur Kontrollgruppe insgesamt sensibler auf die Musik reagieren, was sich in einer größeren Ablenkbarkeit widerspiegelt. Eine Verbesserung der kognitiven Dysfunktionen durch Musik konnte in der vorliegenden Untersuchung bei der Patientengruppe nicht gezeigt werden.
Deutlich wurde in den Ergebnissen hingegen die sehr positive Wirkung von Musik auf die Stimmung sowie die subjektiv gesteigerte Konzentrationsfähigkeit.


Kurzfassung auf Englisch: During the course of Schizophrenia, there are - besides the evident positive symptoms - clear cognitive deficits, that may for example become noticable via attention disorders. These deficits often remain during the different phases of the disease which causes problems concerning the quality of life, social integration and the capacity to work. The influence on this part of the symptomatology is, however, very limited.
It has been reported that healthy subjects as well as patients with schizophrenia perform better on cognitive tasks when listenin to music. For this reason we investigated whether the Stroop-task performance could be facilitated by music and/or report benificial effects on the mood. This is to improve the understanding of the connections between cognition, music and mood and thereby help to better understand potential influence possibilities on these deficits.

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