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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-60248
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6024/


In vitro DNA-Doppelstrangbruch-Reparatur in humanen Kopf-/Hals-Tumorzelllinien : Zellfreie Extrakte zur Prädiktion der Strahlenempfindlichkeit

Degenhardt, Sarah

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SWD-Schlagwörter: In vitro , DNS-Reparatur , DNS-Doppelstrangbruch
Freie Schlagwörter (Deutsch): Nicht-homologes End-Joining (NHEJ)
Freie Schlagwörter (Englisch): Single-Strand Annealing (SSA)
Basisklassifikation: 42.14
Institut: Biologie
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Dahm-Daphi, Jochen (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.10.2012
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 28.02.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Die Antwort individueller, humaner Tumore auf Chemo- und Strahlentherapie variiert erheblich trotz gleicher Behandlungsprotokolle. Der Grund dafür ist derzeitig nicht vollständig aufgeklärt. Ein Konzept, diese Heterogenität zwischen den Tumoren zu erklären, ist die unterschiedliche Kapazität, mit der DNA-Schäden repariert werden. Unter diesen sind DNA-Doppelstrangbrüche (DSBs) die schwerwiegendsten. Es wird vermutet, dass humane Tumore neben den beiden Hauptreparaturmechanismen Nicht-Homologes End-Joining (NHEJ) und Homologe Rekombination (HR) auch vermehrt fehlerhafte Reparaturwege nutzen, die vermutlich ausschlaggebend für Strahlenempfindlichkeit und genomische Instabilität sind.
Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein in vitro End-Joining-Assay etabliert, der eine wichtige Lücke zwischen multiparametrischer Testung von Genom und Proteom eines Tumors und der funktionellen Analyse in etablierten Zelllinien schließen kann. Es wurden drei zentrale Fragen behandelt: (1) Wie genau und effizient werden DNA-DSBs von humanen Tumorzellen repariert? (2) Zeichnen sich humane Tumorzellen durch eine häufige Nutzung fehlerhafter Reparaturwege aus? (3) Ist die in vitro DSB-Reparatur in der Lage, die zelluläre Strahlenantwort wiederzugeben?

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