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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-60308
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6030/


Computerunterstütze Vermessung der Nasennebenhöhlen auf der Grundlage von 3D-CT-Daten und Differentialdiagnose in fünf unterschiedliche Gradings

Lampe, Dorothea

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Sinusitis , Septumdeviation , MeVisLab , Segmentierung , Nasennebenhöhlen
Basisklassifikation: 44.49
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Handels, Heinz (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.01.2013
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 24.01.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Studie wurde durchgeführt, um herauszufinden ob das Volumen der Nasennebenhöhlen (Sinus maxillaris, Sinus frontalis und Sinus sphenoidales) und andere Modalitäten (Septumdeviation, Geschlecht, Alter) einen Einfluss auf die Stärke der Sinusitis oder ähnliche Erkrankungen der Nasennebenhöhlen haben.

Es wurden Schädel-CTs mit Schichtdicken zwischen 1 und 2 mm von 51 Patienten untersucht. Zunächst erfolgte ein Grading der Nasennebenhöhlenbefunde von zwei unabhängigen Gutachtern in fünf unterschiedliche Befunde. Anschließend folgte die Volumenbestimmung von insgesamt 299 Nasennebenhöhlen mittels des Prinzips der Segmentierung. Dazu wurden mit der Entwicklungsplattform MeVisLab unterschiedliche Programme entwickelt, mit denen die Strukturen der Nasennebenhöhlen bearbeitet werden konnten. Schließlich erfolgte eine Auswertung der Ergebnisse mittels dem Statistikprogramm SPSS.

Die umfassende Bearbeitung der Nasennebenhöhlen mit den entwickelten MeVisLab - Programmen führte zu einer Reihe interessanter Erkenntnisse.
Es wurde dabei festgestellt, dass die Nasennebenhöhlen in der Regel nicht größensymmetrisch zueinander angelegt sind. Die Sinus maxillaris sind bei den untersuchten Patienten die symmetrischsten Höhlen, gefolgt von den Sinus frontalis und schließlich den Sinus sphenoi-dales. Bei den kleineren Höhlen treten scheinbar leichter Asymmetrien auf. So weisen Frauen bei dem untersuchten Patientenkollektiv stärkere Asymmetrien der Nasennebenhöhlen auf, da Männer in der Regel größere Schädel und damit auch größere Nasennebenhöhlen besitzen.

Das Vorhandensein einer Septumdeviation hatte bei den untersuchten Patienten keinen Einfluss auf die Befundung. Sie hatte überraschenderweise auch keinen Einfluss auf eine vorhandene Größenasymmetrie der Nasennebenhöhlen. Auch das Alter scheint keinen Einfluss auf die Gradingergebnisse zu haben.

Ein Zusammenhang zwischen der Größe der Nasennebenhöhlen und der Stärke der Erkrankung einer Nasennebenhöhle konnte mittels dieser Studie nicht nachgewiesen werden.

Im Rahmen dieser Arbeit konnte darüber hinaus nachgewiesen werden, dass die angewandte Methodik geeignet ist, um kontrastreich abgegrenzte Objekte wie z.B. Nasennebenhöhlen halbautomatisch zu vermessen.


Kurzfassung auf Englisch: This study was conducted to determine whether the volume of paranasal caves (maxillary sinus, frontal sinus and sinus sphenoidales) and other procedures (septal deviation, gender, age) have an influence on the strength of sinusitis or similar diseases of the sinuses.
It cranial CT scans were compared with thickness between 1 and 2 mm of 51 patients examined. First, a grading of sinus findings by two independent experts carried out in five different observations. Subsequently, the volume determination of a total of 299 sinuses followed by the principle of segmentation. To the development platform MeVisLab different programs have been developed with which the structures of the sinuses could be processed. Finally, an analysis of the results was performed using the statistical program SPSS.

The comprehensive treatment of the sinuses with the developed MeVisLab - programs resulted in a number of interesting findings.
It was noted here that the paranasal sinuses are usually not symmetric created. The maxillary sinuses are among the patients studied, the most symmetrical caves, followed by the frontal sinus, and finally the sinus sphenoidales. For the smaller caves occur seemingly easier asymmetries. So women have the analyzed group of patients at higher asymmetries of the sinuses, since men generally have larger skulls and thus larger sinuses.

The presence of a deviated septum had among patients studied no influence on the findings. It had surprisingly no effect on a present size asymmetry of the nasal sinuses. Age also seems to have no effect on the gradings too.

A correlation between the size of the sinuses and the strength of the disease a sinus could not be detected by this study.

In this work could also be shown that the methodology is suitable for high contrast objects such as deferred sinuses to measure semi-automatically.

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