FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-60810
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6081/


Vergleichende Darstellung der Pulmonalvenen und deren Flussparameter in der Magnetresonanztomographie und der transösophagealen Echokardiographie vor und nach Pulmonalvenenisolation

Plagemann, Thorsten

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (1.666 KB) 


SWD-Schlagwörter: Pulmonalvene , NMR-Tomographie , Transösophageale Ultraschallkardiographie , Vorhofflimmern
Freie Schlagwörter (Deutsch): Pulmonalvenenisolation , Flussparameter , Ablation,
Freie Schlagwörter (Englisch): atrial fibrillation , mri , pulmonary vein isolation
Basisklassifikation: 44.51 , 44.61
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Willems, Stephan (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.02.2013
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 08.03.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Vorhofflimmern ist die am häufigsten auftretende Herzrhythmusstörung. In den letzten Jahren hat sich die Pulmonalvenenisolation als kurative Therapieoption etabliert. Eine bedeutsame, aufgrund der methodischen Fortschritte der Katheterablation aber seltener werdende Komplikation ist die Pulmonalvenenstenose. Eine einheitliche Definition der Pulmonalvenenstenose und diagnostische Kriterien existieren bisher nicht. Zur Diagnostik in der klinischen Routine werden meist die transösophageale Echokardiographie sowie die CT- oder MR-Angiographie genutzt.
Die transösophageale Echokardiographie wurde mit der MR-Angiographie vor und nach Pulmonalvenenisolation zur Diagnostik der Pulmonalvenenstenose verglichen. Nach Pulmonalvenenisolation zeigt sich ein deutlicher Anstieg der durchschnittlichen und maximalen Flussgeschwindigkeit um bis zu 30%. Signifikante Lumenreduktionen ≥50% konnten bei 13,4% der untersuchten Patienten, Pulmonalvenenstenose mit Lumenreduktion ≥80% bei 1,2% der Patienten gefunden werden. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen der kumulativ applizierten Energiemenge, der Impulszahl sowie der Dauer der Energieapplikation und der Entstehung einer signifikanten Stenosierung konnte nicht nachgewiesen werden.
Der Ausschluss einer Pulmonalvenenstenose erscheint vor dem Hintergrund der geringen Inzidenz sowie der steigenden Anzahl von Patienten nur bei entsprechender klinischer Symptomatik gerechtfertigt. Hierbei ist die MRT-Untersuchung der transösophagealen Echokardiographie deutlich überlegen. Werden hierbei Flussgeschwindigkeiten >90 cm/s sowie ein reduzierter Gefäßdiameter gefunden, so kann die Diagnose einer Pulmonalvenenstenose sicher gestellt werden.
In der Vergleichsuntersuchung ergaben sich für die MRT-Untersuchung deutliche Vorteile. Sie bietet als nichtinvasives diagnostisches Verfahren eine hervorragende Beurteilbarkeit der pulmonalvenösen Anatomie, ermöglicht eine gute Beurteilbarkeit der pulmonalvenösen Flussparameter und der anatomisch-morphologischen Charakterisierung der Pulmonalvenen nach Pulmonalvenenisolation.
Kurzfassung auf Englisch: Atrial fibrillation is the most common cardiac arrhythmia. In recent years, the pulmonary vein isolation has established itself as a curative treatment option. A significant, but due to the methodological advances in catheter ablation unique complication is the development of a pulmonary vein stenosis. A definition of pulmonary vein stenosis and diagnostic criteria do not exist. Diagnostic options are the transesophageal echocardiography, CT or MR angiography.
Transesophageal echocardiography was compared with MR angiography before and after pulmonary vein isolation for the detection of pulmonary vein stenosis. After pulmonary vein isolation a significant increase in average and maximum flow rate by up to 30% was detected. Significant reductions of he diameter (≥ 50%) were found in 13.4% of the patients, pulmonary vein stenosis (≥ 80%) was found in 1.2% of the patients. A significant correlation between the cumulative amount of applied energy, the number of impulses and the duration of energy application and the development of a significant stenosis were not found.
Due to the low incidence and the increasing number of patients, diagnostic approches appear to be justified when patients complain of corresponding clinical symptoms. In this case, the MRI is superior to he transesophageal echocardiography. When flow rates> 90 cm/s and a reduced vessel diameter ist found, the diagnosis of pulmonary vein stenosis can be made.
In the comparison study were found for the MRI scan clear advantages. It provides a non-invasive diagnostic tool with excellent evaluation of the pulmonary venous anatomy, including flow parameters and the anatomical and morphological characterization of the pulmonary veins.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende