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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-61003
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6100/


Regionale Unterschiede in der Häufigkeitsverteilung von initialer Diffusions- und Perfusionsstörung und endgültiger Infarktläsion bei proximalem Mediahauptstammverschluss

Golsari, Amir

Originalveröffentlichung: (2012) Phrobabilistic distribution of initial diffusion and perfusion lesion and final infarct volume in acute middle cerebral artery main system occlusion. Cerebrovasc Dis. 2010;29
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SWD-Schlagwörter: Schlaganfall , Stroke unit , Fibrinolyse , Penumbra <Medizin> , Hirninfarkt
Freie Schlagwörter (Deutsch): PWI/DWI-Mismatch, Infarktverteilung , Magnetresonanztomographie
Basisklassifikation: 44.90
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Gerloff, Christian (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 28.02.2013
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 21.03.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Beim ischämischen Schlaganfall nimmt die bildgebende Diagnostik einen bedeutenden Stellenwert hinsichtlich der Abschätzung der ischämischen Schädigung und ihrer zugrunde liegenden pathophysiologischen Phänomene ein. Die moderne multimodale Bildgebung (Computertomographie, diffusions- und perfusionsgewichteten MRT-Sequenzen, Angiographie) ist die Grundlage für die Planung des weiteren therapeutischen Vorgehens, insbesondere im Hinblick auf eine etwaige Lysetherapie. Die systemische Lysetherapie wird nach heutiger Auffassung bis zu 4,5 Stunden nach Symptombeginn durchgeführt, wenn keine Kontraindikationen vorliegen. Die Therapieentscheidung und die Prognoseabschät-zung kann unabhängig vom Lysezeitfenster, durch das Wissen über die Wahrscheinlichkeit und der Vulnerabilität mit der bestimmte Hirnregionen Initial und Verlauf von einer Is-chämie betroffen sind, weiter optimiert werden.
Wir haben im Rahmen der hier vorliegenden Arbeit eine deskriptive Analyse der regional anatomischen Läsionsverteilung bei 31 Schlaganfallpatienten mit einem proximalen Media-hauptstammverschluss durchgeführt. In vorangegangenen Arbeiten konnten bei chroni-schen Schlaganfallpatienten gezeigt werden, dass die Prognose von verschiedenen Hirnarealen in unterschiedlichen Gefäßterritorien im Wesentlichen von der Lokalisation des Gefäßverschlusses, der kollateralen Gefäßversorgung und der Dauer der Durchblutungs-störung abhängig sind. Die Daten wurden jedoch an sehr heterogenen Gruppen erhoben. Wir haben den Aspekt der Läsionshäufigkeit und Vulnerabilität an einem homogenen Patientenkollektives mit einem proximalen Mediahauptstammverschluss, unter standardisierten Methoden mittels Koregistrierung und stereotaktische Normalisierung, untersucht. Ziel dieser Arbeit war es, mittels MRT digitale Wahrscheinlichkeits-Templates für die Beteiligung verschieden Hirnregionen des Mediaterritoriums an unterschiedlichen Gewebskompartimenten bei akutem Mediaverschluss zu erstellen, um so über die Häufigkeitsverteilung Rückschlüsse auf das zu erwartende Gewebsoutcome zu schließen. Es zeigte sich, dass initial und im Verlauf die subkortikalen Strukturen nahezu bei allen Patienten von einer Ischämie und im Verlauf von Infarktwachstum betroffen waren. Demgegenüber wiesen die kortikalen peripheren Hirnareale und die Grenzzonen des Mediaterritoriums durch ihre leptomeningealen Kollateralen in der Mehrheit der Fälle ein Mismatch auf und stellten potentiell rettbares Gewebe dar. Nach erfolgter systemischer Thrombolysebehandlung wurden diese Hirnareale gegenüber den Stammganglien deutlich häufiger vom Untergang gerettet.
Kurzfassung auf Englisch: We describe the regional distribution of acute perfusion, diffusion, and final infarct lesions in middle cerebral artery (MCA) trunk occlusion. A total of 31 patients with acute ischemic stroke and MCA trunk occlusion were studied by multiparametric magnetic resonance imaging. Probabilistic maps of lesion distribution were generated. The probability of initial and final infarcts was highest in the central MCA region with decreasing probability toward the periphery where the probability of the tissue at risk of infarction to be saved was highest. The probability of brain regions being involved in acute diffusion lesions and evolving into or escaping from the final infarct relates to the anatomy of arterial blood supply

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