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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-61548
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6154/


Längsschnittforschung in der Psychologie : eine methodenkritische Analyse am Beispiel von Burnout

Steingen, Ulrich

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SWD-Schlagwörter: Burn-out-Syndrom , Längsschnitt
Freie Schlagwörter (Deutsch): Strukturgleichungsmodelle, Ornstein-Uhlenbeck-Prozess, Fehlspezifikation, Systemtheorie
Freie Schlagwörter (Englisch): burnout , longitudinal structural equation modeling , specification error , Ornstein-Uhlenbeck-process , dynamical systems modeling
Basisklassifikation: 77.03
Institut: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Spieß, Martin (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.04.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 30.04.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Den Ausgangspunkt der vorliegenden Dissertation bilden scheinbar widersprüchliche Befunde zum Zusammenhang von Arbeitsbelastung und Burnout. Während sich in Querschnittsstudien durchweg die erwarteten positiven Assoziationen zeigen („je mehr Arbeit, desto mehr Burnout“), produzieren gewisse Arten von Strukturgleichungsmodellen im Längsschnitt paradox anmutende negative Zusammenhänge („je mehr Arbeit, desto weniger Burnout“). Anhand des Burnout-Beispiels wird die Rolle von fehlspezifizierten Modellen in der Psychologie diskutiert. Es wird gezeigt, in welcher Form die Burnout-Modelle fehlspezifiziert gewesen sein könnten. Als mögliche Lösung der Widersprüche wird ein zeitkontinuierliches dynamisches Modell nach der Art eines Ornstein-Uhlenbeck-Prozesses vorgeschlagen (auch bekannt als Vektor-Autoregressives Modell bzw. Zustandsraum-Modell) und an die 6-Wellen-Panel-Daten einer Längsschnitterhebung von Matthias Burisch angepasst.
Kurzfassung auf Englisch: The thesis comes up with a seemingly paradox result from burnout-research: While cross-sectional studies find a positive association between workload and burnout (“more work, more exhaustion”), some longitudinal studies seem to find the opposite (“more work, less exhaustion”). Using the example of burnout, the role of specification error in psychological models – especially in longitudinal structural equation models – is discussed and solved for the burnout-case. A continuous-time approach according to an Ornstein-Uhlenbeck-process in physics (also known as vector-autoregressiv-model or state-space-model) is proposed and estimated for 6-wave-paneldata taken from a study conducted by Matthias Burisch.

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