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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-62365
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6236/


Erweitertes hämodynamisches Monitoring während Einlungenventilation : der Einfluss der Einlungenventilation auf die Bestimmung des Herzminutenvolumens mittels pulmonalarterieller und transpulmonaler Thermodilution

Meyer, Nicolas

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Basisklassifikation: 44.66
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Reuter, Daniel (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.06.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 02.07.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Arbeit untersucht an 23 Hausschweinen die Validität der HZV-Messung anhand transpulmonaler (HZVTPTD) und pulmonalarterieller Thermodilution (HZVPATD) unter den speziellen physiologischen Bedingungen der Einlungenventilation (ELV). Zu diesem Zweck wurden die beiden Thermodilutionsverfahren mit einem experimentellen Goldstandard verglichen. Als Goldstandard diente ein auf dem Truncus pulmonalis platzierter Ultraschall-Flussmesskopf (HZVPAFP).
23 Schweine in Allgemeinanästhesie wurden mit einem Pulmonalarterienkatheter, einem System zur transpulmonalen Thermodilution (PiCCO, Pulsion®, München, Deutschland) und einem Ultraschall-Flussmesskopf (Flow Probe) auf dem Truncus pulmonalis instrumentiert.
In einem standardisierten Messprotokoll von 4 Messpunkten wurden die beiden Thermodilutionsverfahren sowohl bei normovolämer als auch bei hypovolämer Kreislaufsituation jeweils unter ZLV und ELV mit dem Goldstandard verglichen.
Die im Rahmen dieser Arbeit erhobenen Daten zeigen, dass das HZV nicht signifikant durch die ELV selbst beeinflusst wird. Das HZVPATD zeigte während der ELV eine gute Korrelation mit dem Goldstandard (CCC = 0,89 während Normo- bzw. 0,72 während Hypovolämie). Das HZVTPTD korrelierte schwächer (CCC = 0,51 bzw. 0,38). Darüber hinaus lieferte das HZVTPTD unter allen Bedingungen zu hohe Werte und zeigte eine signifikante Zunahme des systematischen Fehlers während der ELV unter Normovolämie.
Der prozentuale Messfehler lag für beide Thermodilutionsverfahren während der ELV zwischen 20 und 25 % und somit in einem akzeptablen Bereich.
Beide Thermodilutionsverfahren waren in der Lage, Veränderungen des HZV während ELV adäquat zu detektieren. Das Prä-/Post-Aderlass-ΔHZVPATD korrelierte mit dem ΔHZVPAFP mit einem CCC = 0,87. Das ΔHZVTPTD korrelierte mit dem ΔHZVPAFP mit einem CCC = 0,87. Der θ-Winkel zwischen dem ΔHZV-Vektor und der line of identity (x = y) betrug für das ΔHZVPATD θ = 11,2° und für das ΔHZVPATD θ = 1,3°.
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Trotzdem die absoluten Messergebnisse der Thermodilutionsverfahren in dieser Studie zum Teil von den Ergebnissen des Goldstandards abwichen, stellen sie aufgrund der adäquaten trending ability auch während der ELV brauchbare Werkzeuge des erweiterten hämodynamischen Monitorings dar.

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