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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-62775
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6277/


Humane Papillomaviren in primären Vulvakarzinomen

Human papilomaviruses in primary vulvacarcinomas

Bohlken, Hiltila

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SWD-Schlagwörter: Humanes Papillomavirus , Vulvakrebs
Basisklassifikation: 44.47
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Sauter, Guido (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.07.2013
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 29.07.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Der Analyse des HPV-Status in klinisch gewonnenem Tumorgewebe wird in Zukunft eine größer werdende Bedeutung zuzumessen sein. Ziel der vorliegenden Untersuchung war der Nachweis von HPV-DNA in 183 klinisch und pathomorphologisch gut charakterisierten primären Vulvakarzinomen in Kombination mit Überlebensdaten für die Prognoseabschätzung aus den Jahren 1989 bis 2008. Aus 156 Tumoren war eine qualitativ und quantitativ ausreichende DNA-Menge zur Durchführung einer HPV-PCR extrahierbar. Dieses Resultat zeigt, daß auch älteres Gewebe für eine HPV-Analyse geeignet sein kann. In 48 (30,8%) der Vulvakarzinome konnte HPV-DNA nachgewiesen werden, vorwiegend der Subtypen 16 und 33. Ein positiver HPV-Status war statistisch signifikant mit dem basaloiden Phänotyp des Vulvakarzinoms korreliert. Darüber hinaus fanden sich keine statistischen Zusammenhänge zwischen HPV-Status und Tumorstadium, Lymphknotenbefall, Grading, Patientinnenalter und Prognose. Die erzielten Ergebnisse wurden im Lichte der aktuellen Literatur diskutiert. Die vorliegenden Daten könnten als Grundlage für eine zukünftige Impfprophylaxe des Vulvakarzinoms dienen.

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