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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-63027
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6302/


Heterogenität von HER2-, EGFR- und Cyclin D1-Amplifikationen beim Urothelkarzinom der Harnblase

Handel, Christoph

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Freie Schlagwörter (Deutsch): HER2 , EGFR , Cyclin D1, FISH , TMA , Heterogenität
Basisklassifikation: 44.46
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Sauter, Guido (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.07.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 08.08.2013
Kurzfassung auf Deutsch: HER2, EGFR und Cyclin D1 sind potentielle Ziele in der Therapie des Harnblasenkarzinoms. Eine wichtige Vorraussetzung an ein solches Therapieziel ist, dass die genetische Veränderung im gesamten Tumor homogen vorhanden ist, andernfalls würde nur ein Subklon des Tumors therapiert werden. In dieser Arbeit wurden Prävalenz und Heterogenität von HER2-, EGFR- und Cyclin D1-Amplifikationen mittels der Fluoreszenz in-situ Hybridsierung an insgesamt 302 Urothelkarzinomen der Harnblase mit zwei unterschiedlichen Gewebemicroarray (TMA), einem Prävalenz-TMA und einem Heterogenitäts-TMA untersucht. HER2-Amplifikationen wurden in 9,9%, EGFR-Amplifikationen in 2,6% und Cyclin D1-Amplifikationen in 19,5% der Tumoren gefunden. Ein gehäuftes Auftreten von HER2-, EGFR- und Cyclin D1-Amplifikationen wurden in Tumoren mit höheren Tumorstadium und Tumorgrad gefunden, wobei diese Korrelation sich nicht immer als statistisch signifikant erwies. Für alle drei Gene wurde ein hohes Maß an Heterogenität festgestellt - HER2: 54,5%, EGFR: 50% und Cyclin D1: 34,8%. Das Ergebnis zeigt, dass Heterogenität von HER2, EGFR und Cyclin D1 keine Ausnahme, sondern eher die Regel darstellt. Dies könnte möglicherweise einer der Ursachen für die eher enttäuschenden Resultate klinischer Studien mit Anti-HER2-Medikamenten (Trastuzumab) darstellen. Vor einer potentiellen Gen-spezifischen Therapie gegen HER2, EGFR und Cyclin D1 beim Urothelkarzinom sollte demzufolge mehrere Anteile des Tumors untersucht werden, um ein Therapieversagen zu vermeiden.

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