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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-63172
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6317/


Internetbasierte Gesundheitsinformationen im deutschen Krankenversicherungssystem : Web 2.0-Technologien im Kontext der Management Fashion Theorie

Kühne, Mirko

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SWD-Schlagwörter: World Wide Web 2.0 , Krankenversicherung , Gesundheit , Information , Internet
Basisklassifikation: 05.20 , 05.38 , 54.87
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Nüttgens, Markus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.06.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 23.08.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Im Rahmen der vorliegenden Forschungsarbeit wurde eine vollständige Erhebung des Angebots von internetbasierten Gesundheitsinformationen im deutschen Krankenversicherungssystem durchgeführt und dokumentiert. Aufbauend auf diesen Ergebnissen, erfolgte eine Befragung von Versicherten zum inhaltlichen Bedarf an Gesundheitsinformationen. Es konnte nachgewiesen werden, dass gesetzlich und privat Krankenversicherte nahezu identische Gesundheitsinformationen nachfragen. Jedoch variieren die von den Unternehmen bereitgestellten Inhalte sehr stark.
Der Frage nach dem Stand der Forschung im Bereich internetbasierter Gesundheitsinformationen wurde im Rahmen einer umfassenden Literaturanalyse nachgegangen. Es wurden insgesamt 352 relevante Forschungsarbeiten identifiziert, welche die folgenden primären Eigenschaften aufweisen: (1) transaktionsbezogener Anwendungsfokus,
(2) patientenorientierte Informationsbereitstellung, (3) Fokus des Informationsflusses: Patient und mehrere medizinische Anspruchsträger, (4) Dominanz der TEMPEST-Kategorie „Technologisch“, (5) mehrheitlich konzeptuelle und verhaltenswissenschaftliche Forschungsansätze und (6) Dominanz der individuellen Ebene als Unter-suchungsgegenstand.
Durch eine umfassende Analyse der Websites aller deutschen Krankenversicherungen konnte anschließend eine zunehmende Verbreitung von Web 2.0-Technologien im deutschen Krankenversicherungssystem nachgewiesen werden. Aufbauend auf diesen Ergebnissen, wurde der Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Web 2.0-Technologien sowie Sozialen Netzwerken und der Unternehmensgröße von Krankenversicherern (gemessen an der Anzahl der Versicherten) untersucht. Hierbei konnte ein positiver Zusammenhang nachgewiesen werden – d. h. je mehr Versicherte ein Krankenversicherer hat, desto mehr Web 2.0-Technologien bzw. Soziale Netzwerke betreibt dieser.
Die Befragung der Versicherten zu Web 2.0-Technologien hat gezeigt, dass Versicherte an den Erfahrungen, Meinungen und Berichten anderer interessiert, obwohl sie selbst wenig gewillt sind, ihre eigenen Erfahrungen mit anderen zu teilen. Die Befragung zeigt auch, dass Versicherte sich der Konzepte von Web 2.0 bewusst sind. Die steigende und umfassende Verbreitung von Web 2.0-Technologien im deutschen Krankenversicherungssystem sowie der zunehmende Diskurs zu Web 2.0 im Kontext von Gesundheit weist darauf hin, dass der Einsatz von Web 2.0-Technologien im deutschen Krankenversicherungssystem eine Fashion Wave bzw. eine Modeerscheinung ist.

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