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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-63347
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6334/


Prävalenz und klinische Signifikanz von NRCAM Gen-Amplifikationen in humanen Ösophaguskarzinomen

Reining, Franziska

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SWD-Schlagwörter: Genamplifikation , Speiseröhrenkrebs , Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung
Basisklassifikation: 44.47
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Sauter, Guido (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 04.07.2013
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 16.08.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Am Institut für Pathologie wurden Zelllinien und Primärtumoren verschiedener humaner Tumortypen mittels aCGH auf DNA Kopiezahlveränderungen untersucht. Im Zuge dieser Analysen wurde bei einem Ösophaguskarzinom ein Amplikon auf Chromosom 7q31 detektiert, welches unter anderem das Gen für das Adhäsionsmolekül NRCAM enthielt. Ziel der Arbeit war daher, die Häufigkeit von NRCAM Amplifikationen im Ösophaguskarzinom und auch anderen häufigen Tumortypen zu vergleichen und speziell die klinische Relevanz von NRCAM im Ösophaguskarzinom zu untersuchen.
Die Ergebnisse zeigten eine Amplifikationshäufigkeit von NRCAM von etwa 10% im Ösophaguskarzinom.
In Bezug auf die histo-pathologischen Daten zeigte sich nur bei dem Adenokarzinom ein signifikanter Zusammenhang zwischen NRCAM Amplifikationen und einem positiven Nodalstatus sowie dem Auftreten von Fernmetastasen. In den klinischen follow-up Daten zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang in Bezug auf das Überleben.
Abschließend erfolgte eine Immunhistochemische Analyse wobei sich keine signifikante Assoziation zwischen der Proteinexpression und der FISH zeigte.
Zusammenfassend konnte gezeigt werden, dass weder die Amplifikation noch die Proteinexpression von NRCAM einen signifikanten Zusammenhang zum Überleben hat. Aus diesem Grund ist davon auszugehen das NRCAM nicht das Gen ist, welches das Amplikon ursächlich antreibt.

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