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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-63426
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6342/


RNA-Interferenz gegen Midkine und der Einfluss von Wachstumsfaktoren auf die tumoreigene Midkine-Expression in Pankreaskarzinomzellen

Dietrich, Luisa

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SWD-Schlagwörter: Midkine, RNA-Interferenz , Bauchspeicheldrüsenkrebs , Epidermaler Wachstumsfaktor, TNF-α , Transfektion , Proliferation
Freie Schlagwörter (Deutsch): MK , ELISA , Western Blot , Transfektion , Knock-Down , Panc-1
Basisklassifikation: 44.30 , 44.65 , 44.81
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bockhorn, Maximillian (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.07.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 19.08.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Das Pankreaskarzinom ist ein aggressiver und schnell wachsender Tumor, der in der Klinik nur wenig kurative Therapiemöglichkeiten aufweist. Fehlende Frühsymptome und eine frühzeitige Metastasierung erschweren die Behandlung.
Das Pankreaskarzinom weist eine erhöhte Expression an Midkine (MK) auf, ein Wachstumsfaktor, der vor allem in der Mitte der Embryonalzeit und später in der Niere von erwachsenen Mäusen exprimiert wird. MK gehört zu der Gruppe der heparin-bindenden Wachstumsfaktoren. Zu seiner biologischen Funktion gehört vor allem die embryonale Entwicklung, die Angiogenese und es spielt eine Rolle bei Entzündungsprozessen. MK wird bei hoher mRNA Expression ins extrazelluläre Milieu sezerniert. Es kommt intra- und extrazellulär vor und wird durch die einfache Möglichkeit der Bestimmung im Serum auch als potentieller Biomarker in der Tumortherapie gehandelt.
Eine besonders hohe Überexpression wird in Pankreaskarzinomen beobachtet. Zudem ist ein Zusammenhang mit der Chemoresistenz in Pankreaskarzinomen nachgewiesen.
In dieser Studie wird gezeigt, welchen Einfluss die Wachstumsfaktoren EGF und TNF-α auf die tumoreigene MK-Produktion im Zellmodell haben. In diesen Aufzeichnungen konnte gezeigt werden, dass die Wachstumsfaktoren einen stimulierenden Effekt auf das Protein MK haben.
Des Weiteren wurde durch eine RNA-Interferenz das Protein MK in Pankreaskarzinomzellen herunterreguliert. Mittels Lipofektion wurde eine gegen MK gerichtete siRNA in die Zellen transfiziert. In einem Western-Blot konnte eine Depletion von MK nachgewiesen werden. Im Anschluss wurde die Proliferation der Zellen nach erfolgreicher RNA-Interferenz überprüft und es konnte eine Reduktion der Zellproliferation im Vergleich zu den Wildtyp-Zellen und zu den Kontroll-siRNA transfizierten Zellen gemessen werden.
MK stellt einen potentiellen Kandidaten als Tumormarker dar und bietet unterschiedliche Angriffspunkte in multimodalen Behandlungsstrategien des Pankreaskarzinoms.

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