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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-64310
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6431/


Trikuspidalklappenrekonstruktionen am Universitären Herzzentrum Hamburg : eine retrospektive Studie

Kampmann, Kira Kristina

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SWD-Schlagwörter: Herzklappe , Tricuspidalklappe , Herzchirurgie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Trikuspidalklappenrekonstruktion , DeVega Plastik , Ringanuloplastie
Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Gulbins, Helmut (PD Dr. )
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.09.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 12.11.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Von 2003 bis 2010 wurde am Universitären Herzzentrum Hamburg Eppendorf bei 162 Patienten eine TKR durchgeführt. Anhand der Akten wurden die prä-, peri- und postoperativen Daten der Patienten erfasst und ausgewertet. Eine postoperative Kontaktaufnahme war zu 83.3% vollständig. Der Zeitraum zwischen der Operation und der Befragung beträgt durchschnittlich 3.4 Jahre. Das Patientenkollektiv besteht aus 54.8% Frauen und 45.2% Männern. Das Durchschnittsalter während des Klappeneingriffs war 69.5 Jahre. Die häufigste kardiale Begleiterkrankung war mit 85.2% das präoperative Vorhofflimmern. Bei insgesamt 24.4% der Patienten fanden ein oder mehrere kardiale Voroperationen statt. Bei 54.1% der Patienten lag präoperativ ein arterieller Hypertonus vor. Es befanden sich vor dem Eingriff 104 Patienten im NYHA Stadium III oder IV. Der addEuroScore wurde bei 130 Patienten erfasst. Der Score 6 war präoperativ mit 20 Patienten am häufigsten vertreten. 50.4% der Patienten erhielten eine De Vega Plastik und bei 42.2% wurde eine Ringanuloplastie durchgeführt. Es wurde bei 6.7% eine isolierte TKR durchgeführt. Bei 90.4% Patienten handelte es sich um einen Kombinationseingriff. Bei 7.4% Patienten wurde ein TKE durchgeführt. Es erhielten signifikant mehr Männer einen zusätzlichen ACB; sie litten signifikant häufiger unter einer KHK und unter einer Endokarditis. Von den kontaktierten Patienten waren zum Zeitpunkt des Follow-ups 32.6% verstorben. Die Frühmortalität liegt bei 3.7% und die Spätmortalität bei 28.9%. Die Leistungsfähigkeit der Patienten stellt sich postoperativ insgesamt verbessert dar. Der Mittelwert liegt präoperativ bei 2.92  0.80 und postoperativ bei 1.89  1.01. Nach der Operation kann eine Verbesserung des Herzrhythmus festgestellt werden. Präoperativ litten 85.2% der Patienten unter einem Vorhofflimmern; postoperativ wurde diese Arrhythmie bei 44.0% festgestellt. Das Op-Alter, Diabetes mellitus Typ 2, Dialyse, die Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation, die Intubationsdauer, der präoperative NYHA Grad, sowie die WHST wurden in dieser Studie als Prädiktoren für das Langzeitergebnis identifiziert. Zusammenfassend ist das Operationsergebnis mit einer Frühmortalität von 3.7% und einer Spätmortalität von 28.9% absolut vergleichbar mit den wenigen bislang publizierten Ergebnissen.

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