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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-64352
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6435/


Myeloperoxidase Plasmaspiegel bei chronischer Herzinsuffizienz und deren Bedeutung für die Gefäßfunktion

Runte, Hendrik

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SWD-Schlagwörter: Peroxidase , Herzinsuffizienz
Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Baldus, Stephan (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.10.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 12.11.2013
Kurzfassung auf Deutsch: In jüngster Zeit wurde chronischer Entzündung und der damit verbundenen Aktivierung von Leukozyten eine immer größere Rolle bei der Pathogenese kardialer Erkrankungen beigemessen.
Myeloperoxidase, ein Protein, welches aus aktivierten neutrophilen Granulozyten ausgeschüttet wird, beeinflusst über NO Degradation die Endothelfunktion. Seine Bedeutung bei der koronaren Herzkrankheit ist gut untersucht. Auch konnte ein Zusammenhang zwischen Herzinsuffizienz und Myeloperoxidase bereits bewiesen werden.
Wir haben in dieser Studie Blut und Muskelproben von Gesunden und
Herzinsuffizienten auf Myeloperoxidase untersucht und konnten im Plasma bei Herzinsuffizienz signifikant höhere MPO - Spiegel feststellen. Auch der Unterschied der gemessenen Endothelfunktion in diesen beiden Gruppen war signifikant. Einen Teil der Herzinsuffizienten haben wir einem körperlichen Training zugeführt, zum Einen, um zu untersuchen, ob eine durch das Training vermittelte Verbesserung der
Herzinsuffizienz mit erniedrigten MPO - Spiegeln einhergeht und zum Anderen, um die Bedeutung der Skelettmuskulatur, als möglicherweise wesentliches Organ der Regulation des systemischen Widerstands, besser beleuchten zu können. Anhand der aus diesem Experiment gewonnen Daten ließ sich kein eindeutiger Einfluss von körperlichem Training auf die Myeloperoxidase - Plasmaspiegel bzw. auf die lokale
skelettmuskuläre Deposition von MPO bei Herzinsuffizienten feststellen.
Diese Arbeit kann die Frage, welche Rolle die Skelettmuskulatur bei der durch Myeloperoxidase vermittelten Nachlasterhöhung bei Herzinsuffizienz spielt, nicht beantworten.
Kurzfassung auf Englisch: In recent times chronic inflammation and the associated activation of leukocytes has been ascribed a major role in the pathogenesis of cardiac diseases.
Myeloperoxidase, a protein released from polymorphonuclear leukocytes, influences NO degradation and endothelial function. Its importance in coronary artery disease is well developed. Furthermore a connection between heart failure and myeloperoxidase has been proven.
In this study we compared blood and muscle samples of healthy individuals and patients with heart failure and detected significantly higher myeloperoxidase plasma levels in heart failure. Also the measured difference in endothelial function was significant.
One part of patients with heart failure underwent a physical exercise training to examine whether improvement of cardiac disease due to training was accompanied with lower myeloperoxidase levels; and to assess the importance of skeletal muscles as potentially essential organ for the regulation of systemic afterload.
Based on the data found in this experiment no definite influence of physical exercise on myeloperoxidase plasma levels and local deposition of myeloperoxidase in skeletal muscle in heart failure could be detected. This study can not answer how far skeletal muscle plays a role in the myeloperoxidase mediated increase of afterload in heart failure.

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