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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-64481
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6448/


Wertigkeit der präoperativen Bildgebung beim Prostatakarzinom

Kellermann, Susanne

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SWD-Schlagwörter: Bildgebung, Prostatakarzinom
Freie Schlagwörter (Deutsch): Bildgebung, Prostatakarzinom
Freie Schlagwörter (Englisch): imaging, prostate, cancer
Basisklassifikation: 44.88
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Graefen, Markus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 01.10.2013
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 14.11.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Das PCa ist das häufigste Karzinom beim Mann und steht weltweit bei den tödlich verlaufenden Tumorerkrankungen an dritter Stelle. Daher ist das Interesse an einer frühzeitigen Erkennung, die nachweislich zu einem besseren Ergebnis führt, sehr groß. Eine frühe Diagnostik und Vorsorgeuntersuchungen werden daher von vielen Seiten gefordert. In der durchgeführten Studie musste allerdings festgestellt werden, dass die Leitlinien nicht unbedingt der Praxis entsprechen. Denn entgegen aktueller Empfehlungen ergab die Auswertung der Daten, dass fast jeder vierte Patient mit einem neu diagnostizierten low-risk PCa vor RP ein Skelettszintigramm erhielt und fast jeder sechste Patient in der low-risk Gruppe eine CT und/oder MRT des Abdomens. In der Gruppe der high-risk Patienten wurde die genannte Bildgebung dagegen eher verhalten angewandt, nämlich mit 56,6% Skelettszintigraphie und 39% bei CT und/oder MRT. In dieser Gruppe hat die Bildgebung eine besondere Bedeutung, da bei viszeraler und/oder ossärer Metastasierung des PCa eine RP nicht indiziert ist. Des Weiteren erscheint der übermäßige Einsatz von CT bzw. MRT als fragwürdig, da die Sensitivität und der PPW in Bezug auf die Beurteilung von T- und N-Stadium in allen Gruppen nahezu verschwindend gering war, insbesondere in der low-risk Gruppe.

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