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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-64517
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6451/


Versorgungsqualität und leitliniengerechte Versorgung der mittelschweren bis schweren Psoriasis und Psoriasis-Arthritis in Deutschland 2007 (PsoHealth)

Laaß, Anna

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SWD-Schlagwörter: Dermatologie , Lebensqualität , Schuppenflechte , Versorgung
Freie Schlagwörter (Deutsch): PASI , DLQI , PBI , Psoriasis-Arthritis , Nagelbeteiligung , Komorbiditäten
Basisklassifikation: 44.93
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Augustin, Matthias (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.10.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 15.11.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Mit der vorliegenden Arbeit sollten folgende Fragestellungen geklärt werden:
1. Wie ist der aktuelle Versorgungstand der Patienten mit mittelschwerer und schwerer Psoriasis vulgaris und Psoriasis-Arthritis in Deutschland?
2. Gibt es regionale Unterschiede in der Versorgung?
3. Wie ist der Verlauf der Versorgung im Vergleich der Studien von 2005 und 2007?
4. Wie ist der Zusammenhang zwischen Schwere der Erkrankung und Häufigkeit der Vorerkrankungen?
5. Gibt es Prädiktoren für die gesundheitsbezogene Lebensqualität?
Zur Beantwortung dieser Fragen wurde eine offene multizentrische Beobachtungsstudie (PsoHealth 2007) im Querschnitt an 2009 Patienten mit Psoriasis vulgaris mit und ohne Pso-Arthritis aus 130 dermatologische Praxen und Ambulatorien in ganz Deutschland durchgeführt.
Die Ergebnisse zu soziodemographischen Merkmalen und epidemiologischen Daten zeigten ein hohe Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Studie von 2005. Aufgrund der hohen Fallzahl und der Versorgungsstruktur in Deutschland sind diese Ergebnisse repräsentativ für Deutschland. Die Qualität der Versorgung der Patienten mit Psoriasis hat sich im Vergleich zur Vorstudie 2005 hinsichtlich sieben von acht Versorgungsmerkmalen signifikant verbessert. Nach der Implementierung der Leitlinie und der Markteinführung der Biologika ist es zu einer merklichen Zunahme der Verordnung von Systemtherapien gekommen. Allerdings zeigte sich, dass hierbei erkennbare regionale Unterschiede vorlagen, die sich in großen Unterschieden in der Versorgungsqualität der Psoriasis vulgaris und Psoriasis Arthritis bemerkbar machten. Es konnte nachgewiesen werden, dass Patienten, die an einer zusätzlichen Psoriasis Arthritis leiden, besonders häufig eine schwerere Form der PSO aufweisen. Schwer von PSO Betroffene litten außerdem signifikant häufiger an Komorbiditäten wie Depression, Rauchen, cerebrovaskuläre Erkrankungen, Transaminasenanstieg und Herzinsuffizienz. Durch eine multiple Regressionsanalyse konnten mehrere Prädiktoren der gesundheitsbezogenen Lebensqualität aufgezeigt werden. Als wesentlicher Prädiktor konnte die tägliche Behandlungszeit identifiziert werden.
Die Ergebnisse der vorliegenden Studie bilden eine solide Grundlage für die weitere Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Psoriasis und Psoriasis-Arhtritis in Deutschland.

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