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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-64827
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6482/


"The Screen for Child Anxiety Related Emotional Disorders" (SCARED) : eine deutsche Übersetzung und erste empirische Anwendung des Fragebogens für Angststörungen im Kindes- und Jugendalter (SCARED-D)

Mittenzwei, Katrin

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Basisklassifikation: 44.91
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schulte-Markwort, Michael (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.11.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 21.11.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Angststörungen sind mit ca. 10% eine der häufigsten Psychopathologien im Kindes- und Jugendalter (Federer et al., 2000). Der Fragebogen „Screen for Child Anxiety Related Emotional Disorders (SCARED)“ wurde von Birmaher et al. 1997 als Screening- Instrument entwickelt und zeigte in internationalen Untersuchungen gute Testgütekriterien. Ziel dieser Arbeit ist, dieses vielversprechende diagnostische Instrument auch dem deutschen Sprachraum zugänglich zu machen. Dazu wurde der Fragebogen vom Englischen ins Deutsche übersetzt und an einer klinischen Stichprobe (N=318) hinsichtlich Reliabilität und faktorieller Validität untersucht. Die Ergebnisse der explorativen und konfirmatorischen Faktorenanalyse zeigten eine stabile 5-Faktorenstruktur wie sie auch bei Birmaher et al. (1997) gefunden wurde. Die Reliabilitätsprüfung zeigte insgesamt gute bis mittlere Ergebnisse für Halbierungsreliabilität, Crohnbachs α, angemessene Eltern-Kind-Korrelationen sowie gute bis mittlere korrigierte Trennschärfen in der Itemanalyse. Damit ist mit dieser Arbeit ein erster Schritt der Adaptation des SCARED in eine deutsche Version (SCARED-D) mit guten Ergebnissen für Reliabilität und faktorieller Validität gelungen. Der SCARED-D sollte nun durch weitere Untersuchungen zur Testgüte und Stichprobenverhalten erprobt werden und könnte in verschiedenen psychosozialen Kontexten Klinkern und anderen Fachleuten valide Hinweise auf Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen liefern, und so die Vorraussetzung für die Einleitung geeigneter Hilfe- und Therapiemaßnahmen schaffen.

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