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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-65134
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6513/


Einfluss der heterozygoten α+-Thalassämie auf unkomplizierte Malaria und auf andere fieberhafte Erkrankungen

Geers, Barbara

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Basisklassifikation: 44.75 , 44.99
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Horstmann, Rolf (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.11.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 10.12.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Aufgrund der räumlichen Übereinstimmung von Gebieten mit endemischer Malaria und dem Vorkommen von Formen der α+-Thalassämie vermutet man, dass diese genetischen Varianten einen Schutz vor klinischer Malaria vermitteln und so in den betroffenen Populationen im Sinne einer balancierten Selektion hohe Allelfrequenzen erreichen konnten. In der vorliegenden longitudinalen Studie über 15 Wochen wurden 60 Kinder mit 3 Hämoglobin α-Gen-Anlagen (HBA), Genotyp -α/αα, mit 52 Kindern mit dem Wildtyp, 4 HBA-Anlagen, Genotyp αα/αα, bezüglich abgeleiteter Variablen für Plasmodieninfektion, Hämatokrit, Milzvergrößerung, Körpertemperatur, unkomplizierter klinischer Malaria, und anderer fieberhafter Erkrankungen verglichen. Diese Pilotstudie verwendet erstmalig ein Design, bei dem Kinder, die einen heterozygoten Genotyp der α+-Thalassämie aufweisen, ihren Geschwisterkindern mit Wildtyp gegenübergestellt werden. Dies macht das Auftreten von falsch positiven Assoziationen, verursacht durch Unterschiede zwischen Fällen und Kontrollen hinsichtlich des genetischen Hintergrundes oder hinsichtlich der Unterschiede bei der Exposition mit dem Erreger unwahrscheinlich. Zusammenfassend ließ sich kein Einfluss des heterozygoten α+-Thalassämie Genotyps auf Parasitenlast mit P. falciparum, auf Zeichen oder Symptome unkomplizierter, klinischer Malaria oder das Auftreten anderer fieberhafter Erkrankungen finden (P-Werte > 0,05). Dass kein Einfluss nachgewiesen werden konnte, liegt möglicherweise daran, dass der Schutz so schwach ausgeprägt ist, dass dieser sich mit der relativ kleinen Studiengruppe nicht darstellen ließ. Um dies weiter zu verifizieren, müssten Studien in grösserem Umfang durchgeführt werden.

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