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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-65420
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2013/6542/


Vergleich der Effektivität und der Effekte vier verschiedener Methoden zur subgingivalen Wurzeloberflächenreinigung bei der Anwendung durch Studierende

Geyer, Kirsten

pdf-Format:
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Freie Schlagwörter (Deutsch): subgingivale Wurzeloberflächenreinigung , Parodontologie , Anwendung durch Studierende , Reinigungseffektivität , Ultraschallgerät
Freie Schlagwörter (Englisch): periodontology , scaling and root planing , subgingival scaling , effectiveness , surface alterations
Basisklassifikation: 81.61 , 44.96
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schmage, Petra (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 22.11.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 23.12.2013
Kurzfassung auf Deutsch: Diese Studie stellte sich der Aufgabe, die Effektivität der Reinigung mit verschiedenen Methoden (drei maschinelle Ultraschallgeräte und eine manuelle Methode) beim Scaling und Root Planing in der Anwendung durch 50 Studierende des 2. klinischen Jahres zu vergleichen.
Weiterhin sollte untersucht werden, mit welcher der Methoden die Studierenden die beste Reinigung erzielten und welche Qualität der Wurzeloberflächen dabei erreicht wurde.
Es wurde ein In-Vitro Studiendesign gewählt. Die Studierenden reinigten je fünf Molaren, die in speziell zur Simulation parodontaler Taschen entwickelten Silikonblöcken in engem Approximalkontakt steckten und mit künstlichen Konkrementen versehen waren. Die manuelle Reinigung wurde mit Gracey-Küretten erbracht. Für die maschinellen Methoden kamen drei Ultraschallgeräte zum Einsatz: das Cavitron Jet Plus (Fa.Dentsply, York, USA), das Symmetrie IQ 3000 (Fa. Hu Friedy, Chicago, USA) und das Master Piezon 700 (Fa. EMS, Nyon, Schweiz). Die individuell zu reinigenden Oberflächen jedes Zahnes wurden von vier Seiten vor- und nach der Reinigung standardisiert fotografisch erfasst, computergestützt vermessen und die Ergebnisse statistisch verarbeitet.
Zur Ermittlung der Oberflächengüte wurden Rauigkeitskenngrößen der Wurzeloberflächen gemessen und REM-Bilder erstellt.
Die Studierenden bewerteten ihre Erfahrungen in einem Fragebogen.
Die Effektivität der drei maschinellen Methoden übertraf signifikant die der Gracey-Küretten. Mit allen vier Methoden wurden auf allen Flächen homogene Ergebnisse erzielt.
Die Oberflächengüte, bewertet durch die Rauigkeit, war mit allen vier Methoden gut und stimmte mit den Ergebnissen früherer Studien überein.
Die Studierenden lieferten Ergebnisse auf einem einheitlichen Niveau mit nur wenigen Abweichungen bei einzelnen Parametern. Subjektiv präferierten die Probanden den Einsatz von Ultraschallgeräten. Trotz der Limitationen einer In-vitro-Untersuchung sprechen die signifikant besseren Ergebnisse der Ultraschallgeräte dafür, dass im Lehrbetrieb Ultraschallgeräte ergänzend zu den Handküretten ohne stärkere Bearbeitungsspuren auf den Wurzeloberflächen eingesetzt werden können.

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