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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-65656
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6565/


Langzeitergebnisse nach autologer skeletaler Myoblastentransplantation zur Behandlung der ischämischen Kardiomyopathie am Beispiel der MAGIC (Myoblast Autologous Grafting in Ischemic Cardiomyopathy) Phase II Studie : eine Einzelzentrumsbeobachtung

Brickwedel, Jens

Originalveröffentlichung: (2013) Interact Cardiovasc Thorac Surg. 2014 Jan;18(1):61-6. doi: 10.1093/icvts/ivt434. Epub 2013 Oct 14. PMID: 24130088
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SWD-Schlagwörter: Herz , Herzchirurgie , Zelltransplantation
Basisklassifikation: 44.97
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Gulbins, Helmut (PD Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.12.2013
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 04.02.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Die kausalen Behandlungsmöglichkeiten der ICM sind begrenzt. Kardiochirurgische und kardiologische Interventionen sind lediglich bei ausreichend vitalem Restmyokard erfolgversprechend. Deswegen sind zelltherapeutische Ansätze vermehrt Gegenstand der klinischen Forschung. Bereits vor mehr als 10 Jahren betraten die Myoblasten diese Bühne und wurden im Rahmen der autologen skeletalen Myoblastentransplantation für die Behandlung der ischämischen Kardiomyopathie untersucht. Allerdings gibt es kaum Langzeiterfahrungen nach myokardialer Myoblastentransplantation. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es die Langzeitsicherheit und Effektivität dieser Therapie zu untersuchen.
An der multizentrischen MAGIC Phase II Studie nahmen insgesamt 120 Patienten zwischen 2004 und 2006 teil. Von diesen 120 Patienten wurden 7 Patienten von unserem Zentrum behandelt. Die Patienten erhielten zusätzlich zur aortokoronaren Bypassoperation entsprechend ihrer Randomisierung eine Myoblastenlösung in die myokardiale Narbe und Randzone (Injektionsvolumen: 400 Millionen Zellen, n=2 Niedrigdosis; 800 Millionen Zellen, n=2 Hochdosis) oder Placebolösung (n=3) injiziert. Nach Abschluss der MAGIC Studie führten wir die Nachuntersuchungen bei unseren Patienten fort.
Kein Patient verstarb in dem Nachuntersuchungszeitraum. Es kam zu keiner Häufung von ventrikulären Arrhythmien. Die linksventrikuläre Pumpfunktion änderte sich nur gering in den drei Gruppen. Die linksventrikulären Volumina besserten sich in der Hochdosisgruppe, blieben in etwa unverändert in der Niedrigdosisgruppe und nahmen in der Placebogruppe zu.
Die myokardiale Myoblastentransplantation scheint ein sicherer Therapieansatz für die Behandlung der ICM zu sein. Ein verbessertes Remodeling zeigte sich im Langzeitverlauf allenfalls nur für die Hochdosisgruppe. Allerdings muss man mit der Interpretation dieser Ergebnisse, aufgrund der kleinen Gruppe, zurückhaltend sein.

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