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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-65787
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6578/


Subjektiver Bedarf an psychosozialer Nachsorge bei Brustkrebspatientinnen nach stationärer onkologischer Rehabilitation

Giebel, Anja

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SWD-Schlagwörter: Krebs <Medizin> , Brustkrebs , Rehabilitation , Nachsorge , Prädiktor
Basisklassifikation: 44.07
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Schulz, Holger (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 21.01.2014
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 27.01.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Eine Brustkrebserkrankung ist ein einschneidendes Erlebnis für die meisten Betroffenen. Die psychosoziale Belastung steigt unter der Krebserkrankung individuell an und die Patientinnen werden vor besondere Probleme gestellt, die eine Anpassung an die neue Situation erforderlich machen. Probleme ergeben sich nicht nur aus den körperlichen Folgen, sondern auch aus der psychosozialen Belastung, die häufig mit Ängsten, Depressionen und Anpassungsschwierigkeiten bezüglich der neuen Lebenssituation sowie Störungen der Sexualität einhergehen können. Eine psychosoziale Betreuung erscheint deshalb sinnvoll und gerechtfertigt und sollte standardmäßig zu Beginn einer Brustkrebsbehandlung mit angeboten werden. Jedoch wird eine solche psychologische Intervention zu Beginn oder nach einer Rehabilitation nicht von jeder Patientin in Anspruch genommen. Vor allem Selbsthilfegruppen werden nur unzureichend genutzt, obwohl dies nach derzeitiger Studienlage zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität beitragen würde.

Zur Verbesserung dieser Situation wurden in der vorliegenden Arbeit mögliche Prädiktoren analysiert, die einen Einfluss auf den subjektiven Bedarf an psychosozialer Hilfe nach einer Rehabilitation aufweisen. Hierzu erfolgte eine Untersuchung von Brustkrebspatientinnen hinsichtlich Alter, Bildungsniveau, Informationsstatus, familiären Verhältnissen, Selbstwirksamkeitserwartung, Grundeinstellung zur psychotherapeutischen Behandlung und Staatsangehörigkeit.
Kurzfassung auf Englisch: A breast cancer is a dramatic experience for most sufferers. The psychosocial stress increases with the cancer at individually and the patients are faced with special problems that require an adjustment to the new situation required. Problems arise not only from the physical effects, but also from the psychosocial stress that can often accompany anxiety, depression and adjustment difficulties with respect to the new life situation and disorders of sexuality. Therefore, a psychosocial support seems reasonable and justified and should be offered as standard with the beginning of a breast cancer treatment. However, such a psychological intervention at the beginning or after a rehabilitation of each patient is not availed. Above all, self-help groups are underused, although this would contribute according to the current study situation to a significant improvement in quality of life.

In the present work, potential predictors were analyzed in order to improve this situation, which have an influence on the subjective need for psychosocial aid after rehabilitation. For this was a study of breast cancer patients in terms of age , level of education , information status , family circumstances , self-efficacy , default setting for psychotherapeutic treatment and nationality.

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