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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-66260
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6626/


Beurteilung der Lebensqualität nach perkutaner transiliosakraler Schraubenosteosynthese

Spiller, Jörg

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Sakrumfraktur , transiliosakrale Schraubenosteosynthese , Outcome , SF-36
Basisklassifikation: 44.65
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Lehmann, Wolfgang (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.02.2014
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 10.03.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Beckenfrakturen sind mit einer Inzidenz von 5-8% aller Frakturen eine seltene Frakturform. Bei 18-30% der Patienten finden sich dabei Verletzungen des Os sacrum. Durch Umstrukturierung der Altersstruktur der Gesellschaft und der daraus resultierenden Zunahme Osteoporose-assoziierter Beckenfrakturen ist mit einer deutlichen Zunahme des Vorkommens von Sakrumfrakturen zu rechnen. Als minimal-invasive Versorgungsform bei nicht-, oder gering dislozierten Sakrumfrakturen hat sich die perkutane transiliosakrale Schraubenosteosynthese klinisch fest etabliert. Die hier vorliegende Arbeit basiert auf einer retrospektiven Analyse von 101 Patienten welche in der Zeit von 2002-2009 in der unfallchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf mit perkutaner transiliosakraler Schraubenosteosynthese operativ versorgt worden sind. Aus dem Gesamtkollektiv konnte die Lebensqualität von 53 Patienten nachuntersucht werden. Nach Auswertung der Patientendaten und Abgleich der Ergebnisse mit der aktuellen Fachliteratur können hinsichtlich der Beurteilung der operativen Therapie folgende Aussagen getroffen werden:
Mit der perkutanen transiliosakralen Schraubenosteosynthese steht ein Stabilisisierungsverfahren zur Verfügung, das durch ein geringes Weichteiltrauma eine geringe Komplikationsrate aufweist. Die Platzierung der Schrauben stellt sich jedoch als sehr anspruchsvoll dar. Durch zunehmende Verbesserung der Visualisierungsmöglichkeiten und der Bildqualität gelingt eine immer bessere Schraubenimplantation. Wichtige Bedeutung wird jedoch immer noch der Erfahrung des Operateurs beigemessen.
Es zeigte sich, dass bei der Beurteilung der Lebensqualität die Anzahl der implantierten Schrauben keinen signifikanten Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten hat. Indessen erwies sich die Anzahl der deplazierten Schrauben als signifikanter Einfluss auf das Outcome der Patienten. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass die Lebensqualität im Vergleich zur deutschen Normpopulation nach perkutaner transiliosakraler 66 Schraubenosteosynthese reduziert ist. Neben dem allgemein gültigen SF-36 Fragebogen wurde der beckenspezifische Majeed Score verwendet. Diese beiden Fragebögen korrelieren positiv miteinander.

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