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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-66508
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6650/


Differenzierung primärer Tumore der Glandula parotidea mittels diffusionsgewichteter Magnetresonanztomographie : Einfluss der Auswahl der b-Werte auf die Wertigkeit der Methode

Oji, Julia Nkechi

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Basisklassifikation: 44.94 , 44.64
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Habermann, Christian (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.02.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 24.03.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Es wurde in dieser Arbeit untersucht, ob die präoperative Tumordifferenzierung bei Parotisläsionen mittels ADC-Mapping mit b-Werten von 500/100 im DWI-MRT zu verbessern ist. Die vorliegende Arbeit untersuchte 88 Speicheldrüsentumore unterschiedlicher Entität.
Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, insbesondere durch die verminderte Häufigkeit der signifikanten Unterschiede der durchschnittlichen ADC-Werte der Tumorentitäten zu einander, dass durch eine Veränderung des b-Wertes von 0/500/1000 auf 500/1000, wodurch der Perfusionseffekt im ADC verringert wird [56], keine eindeutigere Differenzierung der Tumore vorgenommen werden kann. Im Gegenteil, es kann anhand von ADC-Bildern mit b-Werten von 500/1000 nach Vergleich der direkten ADCs eine schlechtere Zuordnung der Tumoren als bisher möglich getroffen werden.
Von besonderem Interesse ist die auffällige Überlappung zwischen Werten der Warthin Tumore und denen der malignen Tumore. Diese fehlende Möglichkeit der Distinktion zwischen dem benignen Warthin Tumor und der Gruppe der malignen Tumoren ist besonders bedeutungsvoll, da sich weitreichende Konsequenzen durch die doch sehr unterschiedlich invasive Therapien ergeben. Die operative Therapie von Warthin Tumoren erfordert eine weitaus weniger radikale Resektion der Läsion als die Entfernung von malignen Tumoren. Die Konsequenzen für die Patienten sind weitreichend. Der Warthin-Tumor ist zudem die zweithäufigste tumoröse Läsion der Speicheldrüsen. Demzufolge ist es entsprechend relevant die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein malignes Geschehen handelt auszuschließen.
Es besteht weiterhin Hoffnung die nichtinvasive präoperative Diagnostik durch die Kombination verschiedener metrischer, kernspintomographischer Verfahren (z.B. Magnetisatin Transfer Imaging und DWI), Dies muss in weiteren Studien evaluiert werden.

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