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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-67430
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6743/


Einfluss einer präemptiven, zielgerichteten und individualisierten Therapie der Hämodynamik auf den postoperativen Krankheitsverlauf aortokoronarer Bypasspatienten.

Grützmacher, Janna

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SWD-Schlagwörter: Flüssigkeitstherapie , Anästhesie , Hämodynamik , Herzchirurgie , Patient , Blutdruck , Herzfrequenz , Noradrenalin , Intensivstation
Freie Schlagwörter (Deutsch): goal-directed Therapie , global-enddiastolisches Volumen , Schlagvolumenvariation , extravasales Lungenwasser , aortokoronare Bypassoperation
Basisklassifikation: 44.66
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Reuter, Daniel (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 16.04.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 12.05.2014
Kurzfassung auf Deutsch: In der vorliegenden klinischen Untersuchung wurde bei 60 Patienten mit elektiver aortokoronarer Bypassoperation überprüft, ob durch einen Behandlungsalgorithmus, basierend auf einem individualisierten, optimalen global-enddiastolischen Volumenindex (GEDVI), der Schlagvolumenvariation (SVV), dem Herzindex (HI; kontinuierlich gemessen) und des extravasalen Lungenwasserindex (EVLWI) im Vergleich zu einer konventionellen, leitliniengerechten Therapieform eine Verkürzung der effektiven Dauer der intensivmedizinischen Behandlung und eine Verkürzung der Zeit bis zur Erfüllung von Entlassungskriterien der intensivmedizinischen Behandlung erzielt werden kann. Zusätzlich wurde untersucht, ob auch eine Dosisreduktion kreislaufstützender Substanzen und eine Abnahme postoperativer Komplikationen mit diesem Therapiekonzept verbunden sind und sich die Zeit bis zur Erfüllung vordefinierter Krankenhausentlassungskriterien verkürzt. Die perioperative Flüssigkeitstherapie wurde durch individualisierte Zielparameter geleitet. Die Patienten dieser Studie sind eine Subpopulation eines Gesamtkollektivs von 100 Patienten, die entweder eine aortokoronare Bypassoperation oder einen operativen Aortenklappen-Ersatz oder einen Kombinationseingriff erhielten.
Bei der hier vorgestellten Subgruppenanalyse wurden keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Studien- und Kontrollgruppe für die Liegezeit bis zur Erfüllung der Entlassungskriterien von der Intensivstation und die effektive Liegezeit auf der Intensivstation ermittelt. Die Patienten der Studiengruppe erfüllten die Krankenhausentlassungskriterien jedoch früher. In der Studiengruppe waren die postoperativen Komplikationen seltener und der Bedarf an Vasopressoren geringer als in der Kontrollgruppe.
Die Daten der hier vorgestellten Studie und die der Gesamtpopulation sprechen für einen günstigen Effekt einer frühzeitigen perioperativen zielgerichteten Therapie mit individualisierten Zielparametern. Ob sich auch damit die Langzeitprognose der Patienten verbessert lässt, müssen zukünftige Studien zeigen
Diese Studie ist im Wesentlichen durch ihre kleine Fallzahl und das monozentrische Design limitiert.

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