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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-68213
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6821/


Systematische Erfassung von frühpostmortalen Veränderungen an den Organen Lunge und Herz mittels Computertomographie

Uhle, Wencke Cornelia

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Computertomographie , Lunge , Herz , Rechtsmedizin , Tod , Bilderzeugung , Organ , Änderung
Freie Schlagwörter (Deutsch): frühpostmortal , postmortem , postmortal
Freie Schlagwörter (Englisch): postmortem , lung , heart , computed tomography , recording
Basisklassifikation: 44.72 , 44.64 , 44.03
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Püschel, Klaus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 27.06.2014
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 04.07.2014
Kurzfassung auf Deutsch: Wie sich ein Körper nach dem Tod morphologisch verändert, kann mittels Autopsie und rechtsmedizinischen Standards in begrenztem Maße festgestellt werden und ist in der Literatur seit Jahrhunderten festgehalten. Aber wie verändert sich ein Körper nach dem Tod in der modernen Bildgebung? Was zeigt sich über die Zeit postmortem in der Bildgebung, was vorher vielleicht noch nicht da war oder erst vorhanden und dann wieder verschwunden ist? Welche potentiellen Fehldeutungen gibt es aus Sicht der Erfahrungen der klinischen Radiologie aufgrund von postmortal entstehenden Phänomenen und wie groß sind die Streubreiten möglicher Veränderungen bzw. Artefakte? Fragen nach Todesursachen oder Tathergang lassen sich in der Bildgebung oft erschließen, doch lässt sich z.B. anhand von Veränderungen des Leichnams in der Bildgebung auf die Liegezeit postmortem schließen und in wie weit sind bei bestimmten Feststellungen z.B. an Lunge und Herz Analogie-Rückschlüsse auf den Todeszeitpunkt zulässig? Die vorliegende Arbeit stellt eine der noch sehr seltenen prospektiven Studien mit großem Studienkollektiv auf diesem Gebiet dar und versucht, sich einiger der aufkommenden Fragen in der Computertomographie postmortem anzunehmen. Im Speziellen werden prospektiv beginnend frühpostmortal über einen Zeitraum von bis zu 96 Stunden nach dem Tod die Organe Lunge und Herz sowie angrenzende Strukturen wie Ösophagus und Trachea im CT postmortem anhand ihres radiologischen Erscheinungsbildes deskriptiv beurteilt und des Weiteren der Einfluss von äußeren Rahmenbedingungen sowie mit dem Leichnam verbundenen Eigenschaften wie Temperatur oder Body-Mass-Index verglichen. Die verschiedenen radiologischen Befunde am Lebenden sind in der Literatur klar definiert (Bücheler et al. 1998). Doch wie verhält es sich radiologisch postmortem mit einem Organ wie der Lunge, welches nicht mehr ventiliert wird, oder mit einem Organ wie dem Herzen, welches kein Blut mehr durch das Gefäßsystem pumpt. Mit welchen Veränderungen muss man und mit welchen Veränderungen kann man rechnen bei Organen, bei denen schon beim Lebenden die Faktoren Gasgehalt (Lunge) und Flüssigkeitsgehalt im Hinblick auf ihre radiologische Darstellung eine große Rolle spielen. Verschiebungen oder Neubildungen von Flüssigkeit oder Gas sind durch Einzelstudien bereits beschrieben worden (Egger et al. 2012) , doch welche Faktoren könnten Einfluss darauf haben?

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