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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-71260
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7126/


Immunologische Adaptationsmechanismen und fetale Wachstumsentwicklung im Schwangerschaftsverlauf in Assoziation mit dem kindlichen Geburtsgewicht

Beifuss, Eva

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Schwangerschaft , Geburtsgewicht
Basisklassifikation: 44.92
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Arck, Petra (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 15.12.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 04.02.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Ein erniedrigtes Geburtsgewicht ist mit einer erhöhten perinatalen Morbidität, sowie dem Risiko für metabolische, allergische und psychiatrische Erkrankungen im späteren Leben eines Menschen assoziiert. In der vorliegenden Studie wurden maternale Anpassungsmechanismen während der Schwangerschaft zu den Zeitpunkten der 14. und der 24. SSW untersucht und es wurde analysiert, anhand welcher Parameter sich ein Risiko für ein erniedrigtes Geburtsgewicht berechnen lässt.
Im Rahmen einer prospektiven Studie an 44 gesunden schwangeren Frauen erfolgten periphere venöse Blutentnahmen in der 14. und der 24. SSW, sowie eine sonographische Erfassung fetaler Körpermaße und eine dopplersonographische Untersuchung der Aa. unterinae und der A. umbilicalis in der 24. SSW. Im Blut wurde eine Vielzahl an CD4+-, CD8+-Zellpopulationen und Leukozytenpopulationen bestimmt. Außerdem wurden die Konzentrationen der Hormone Progesteron, Östradiol und Prolaktin im maternalen Serum analysiert.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen zeigen deutliche Abnahmen der Konzentrationen von Lym-phozyten, CD3+ T-Zellen, zytotoxischen sowie gesamt-NK-Zellen sowie eine Zunahme der CD4+ Leukozyten und der Hormone Progesteron, Östradiol und Prolaktin zwischen der 14. und der 24. SSW. Diese Entwicklungen sprechen für eine Anpassung des peripheren maternalen Immunsystems an die Schwangerschaft in Richtung eines schwangerschaftsprotektiven Zytokinmilieus. Im Zusammenhang mit einem erhöhten Geburtsgewicht zeigten ließen sich bereits in der 14. SSW erhöhte Effector Memory 2 Zellen (EM2), sowie in der 24. SSW erhöhte neutrophile Granulozyten nachweisen. Einen signifikanten inversen Zusammenhang mit dem Geburtsgewicht zeigten in der 14. SSW die CD8+ Effector Memory 1 Zellen (EM1) sowie in der 24. SSW die CD3+ T-Zellen. Auch zeigen die Ergebnisse einen signifikanten Zusammenhang zwischen erhöhten Widerständen der Umbilikalarterie in der 24. SSW und einem in der Folge erniedrigtem Geburtsgewicht.
In der vorliegenden Studie konnten somit immunologische und hormonelle Anpassungsmechanismen gesunder Schwangerer nachgewiesen werden. Außerdem wurden Parameter identifiziert, mit deren Hilfe sich Risiken für ein erniedrigtes Geburtsgewicht bereits in der 14. Und 24. SSW erkennen lassen.

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