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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-71456
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7145/


Etablierung eines fMRT-kompatiblen Hitzeschmerzmodells für die pharmakologische Konditionierung mit Morphin

Krohn, Wolf-Oliver

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SWD-Schlagwörter: Schmerz , Morphin , Konditionierung
Basisklassifikation: 44.90
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bingel, Ulrike (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 12.01.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 16.03.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Schmerz ist eine grundlegende Sinneserfahrung jedes Menschen. Die Schmerzwahrnehmung ist ein äußerst komplexer und dynamischer Vorgang an dem zahlreiche Systeme innerhalb und außerhalb des zentralen Nervensystems beteiligt sind. Das Verständnis von Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung ist eine wichtige Grundlage für eine effektive Schmerztherapie. Insbesondere für die Therapie chronischer Schmerzen könnten sich hieraus wichtige Erkenntnisse ergeben.
Die enge Verknüpfung von Schmerz und Kognition bietet einen Ansatz zur Optimierung der Schmerztherapie. Speziell auf dem Gebiet der Placeboanalgesie wurde eine enge, teilweise synergistische, Beziehung zwischen deszendierenden, schmerzmodulierenden Systemen und Opioiden entdeckt. Die enge Verknüpfung von Placeboanalgesie, Opioiden und assoziativen Lernvorgängen ist die Grundlage für die vorliegende Studie.
Ziel dieser Arbeit war der Transfer der pharmakologischen Konditionierung mit Morphin in ein fMRT-kompatibles Hitzeschmerzmodell um Placeboeffekte und pharmakologische Konditionierungsprozesse bildgebend darstellen zu können. Dies soll zur zukünftigen weiteren Erforschung der Wechselwirkungen zwischen pharmakologischer Konditionierung und Schmerztherapie beitragen.
Die pharmakologische Konditionierung war im hier verwendeten Modell nicht erfolgreich. Zahlreiche Einflussfaktoren auf das Ergebnis wurden identifiziert, die für zukünftige Studien einen wichtigen Wegweiser bieten können. Hier sind die Dosierung des Morphins oder die Wahl eines anderen Opioids, die Verwendung eines anderen MRT-kompatiblen Schmerzmodells, die Veränderung der Ausschlusskriterien sowie insgesamt deutlich größere Gruppengrößen als wichtige Punkte zu nennen.

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