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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-72240
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7224/


Frauen als Opfer und Täter von Gewalt im Untersuchungsgut der Rechtsmedizinischen Untersuchungsstelle in Hamburg (ausgenommen sexualisierte Gewalt und Gewalt in (Ex-)Partnerschaften)

Wischmann, Marie

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SWD-Schlagwörter: Opfer , Täter , Frau , Gewalt , Verletzung , Raubüberfall , Rechtsmedizin
Freie Schlagwörter (Deutsch): Fremdtäter
Basisklassifikation: 44.72
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Püschel, Klaus (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 03.12.2014
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 13.03.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Das Thema „Gewalt gegen Frauen“ sieht häusliche Gewalt durch (Ex-)Partner und sexualisierte Gewalt im Fokus. Es konnte gezeigt werden, dass der größte Anteil der Gewalterfahrungen aus diesen Konfliktsituationen resultiert. Doch Frauen werden auch Opfer anderer Gewaltformen, die ebenfalls relevant sind. Nach Ausschluss von (Ex-)Partnerschaftskonflikten und sexualisierter Gewalt konnten 1198 Gewaltfälle untersucht werden. Besonders jüngere Frauen waren betroffen. Die Konfliktsituationen lagen überwiegend im familiären Bereich bzw. sozialen Nahfeldbereich. Besonders Fremdtäteraggressionskonflikte und Raubüberfälle fanden in der Öffentlichkeit statt. Die häufigste Form des Angriffs war die körperliche Gewaltanwendung. Die Kombination aus körperlicher und instrumenteller Gewalt wurde vermehrt im familiären Konflikt angewendet. Scharfe Gewalteinwirkungen fanden sich besonders bei Opfern von Raubüberfällen. Es wurden am häufigsten Verletzungen der oberen Extremitäten festgestellt, gefolgt vom Kopfbereich. Der Schweregrad der Verletzungen nahm mit dem Alter des Opfers zu. Gewalterfahrungen von Frauen sind somit vielfältig und führen zu schwerwiegenden Folgen. Der Problematik gebührt die nötige Beachtung, um die erforderlichen Hilfeleistungen zu gewähren und Präventionsmaßnahmen auszubauen.

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