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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-72666
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7266/


Therapiemöglichkeiten der Spondylodiszitis im Wandel der Zeit : das perkutane Operationsverfahren eröffnet neue Therapiehorizonte in der Behandlung der Spondylodiszitis

Therapeutic options of Spondylodiscitis through the ages : the minimally invasive operations open up new ways of treatment spondylodiscitis

Helmers, Rachel

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SWD-Schlagwörter: Spondylodiszitis , Wirbelsäulenchirurgie , Operationstechnik
Freie Schlagwörter (Deutsch): Perkutane Operationstechnik
Freie Schlagwörter (Englisch): Spondylodiscitis, minimally invasive operation
Basisklassifikation: 44.83
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Hansen-Algenstaedt, Nils (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.02.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 08.04.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel dieser retrospektiven Analyse war ein Vergleich des traditionell offenen Operations-verfahrens mit der seit einigen Jahren mit Erfolg durchgeführten perkutanen Operations-technik für dorsale operative Eingriffe im Rahmen der Therapie der Spondylodiszitis. Aufgrund der Einschlusskriterien - operativ behandelte thorakale, lumbale oder sakrale Spondylodiszitis - konnten wir 46 Männer und 38 Frauen in die retrospektive Analyse ein-beziehen. Die von uns in die Studie aufgenommenen Patienten entsprachen in der Alters- sowie Geschlechterverteilung als auch in der beobachteten Lokalisation der Spondylodiszitis den in der einschlägigen Fachliteratur zu findenden charakteristischen Angaben. Der Durchschnittspatient war hiernach 64,25 Jahre alt, männlich und litt unter einer lumbalen Spondylodiszitis, die sich über ein Segment erstreckte. Die retrospektive Analyse konnte zeigen, dass das perkutane Operationsverfahren eine sinnvolle und gute Alternative zu dem etablierten offenen Vorgehen darstellt. Die deskriptive Auswertung der beiden operativen Verfahren konnte die positiven Aspekte des neu eingeführten minimal invasiven Verfahrens deutlich aufzeigen. Es zeigte sich eine niedrigere postoperative Komplikationsrate bei den Patienten die nach dem perkutanen Operationsverfahren thera-piert worden sind. Nur 10% der Patienten der perkutanen Gruppe zeigten postoperative Komplikationen, hingegen traten diese bei 20,4% der Patienten, die nach dem traditionell offenen Verfahren operiert wurden auf. Auch die postoperative stationäre Verweildauer unterschied sich innerhalb beider operativer Gruppen. Patienten der offenen Gruppe wur-den durchschnittlich 3 Tage länger postoperativ stationär behandelt. Patienten der perkuta-nen Operationsgruppe waren während ihres stationären Aufenthaltes signifikant weniger auf die Gabe von Blutprodukten angewiesen, als Patienten, die nach dem traditionell offe-nen Verfahren behandelt worden sind. Patienten, die nach dem perkutanen Verfahren ope-riert wurden, wiesen ebenfalls statistisch signifkant eine höhere Bestrahlungszeit pro Schraube auf, was sich durch die notwendigen Bildwandlerkontrollen innerhalb des perku-tanen, minimal-invasiven Verfahrens erklärt. Es wäre wünschenswert bei derzeit fehlenden Therapieempfehlungen zur Behandlung der Spondylodiszitis in Zukunft weitere Studien durchzuführen, die die derzeit durchgeführten Therapien kritisch hinterfragen, vergleichen und auswerten.

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