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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-72814
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7281/


Entwicklung und Validierung eines Messinstrumentes zur Erfassung patientendefinierten Nutzens in der Therapie des Lymphödems

Development and validation of a measurement instrument for assessment of the patient-relevant benefit in lymphedema treatment

Knöfel, Janine

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SWD-Schlagwörter: Lymphödem , Lipödem
Freie Schlagwörter (Deutsch): patientendefinierter Nutzen , PBI , PNQ , PBQ , PBI-L
Freie Schlagwörter (Englisch): patient benefit , lymphedema , lipedema , PBI , PBI-L
Basisklassifikation: 44.93
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Augustin, Matthias (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 17.02.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 10.04.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Das Lip- und Lymphödem ist ein chronisches Krankheitsbild, das Alltag und Wohlbefinden betroffener Patienten deutlich einschränkt. Es liegen nur wenige wissenschaftliche Daten zu Epidemiologie und Versorgung von Patiienten mit Lip- und Lymphödemen vor. Zur patientenseitigen Nutzenbewertung, die in der Bewertung von Therapien eine zunehmend zentrale Bedeutung erllangt, wurden bisher keine Studien publiziert.
Ziel der vorliegenden Arbeit was die Entwicklung und Validierung eines standardisierten Messinstrumentes zur Bewertung des patientendefinierten Nutzens in der Lymphödem-Therapie, sowie die Darstellung des patientendefinierten Nutzens in Abhängigkeit von soziodemographischen und klinischen Parametern.
Auf der Basis des am CVderm entwickelten Patient Benefit Index-Fragebogens (PBI) erfolgte durch die Erfassung lymphödem-spezifischer Therapieziele die Anpassung des PBI an das Krankheitsbild (Patient Benefit Index-Lymphödem). Die erstmalige klinische Anwendung fand der zweiteilige Fragebogen (PNQ und PBQ mit jeweils 23 Items) in der Hauptstudie mit n = 301 Patienten. Im Anschluss erfolgte die Validierung des PBI-L.
Das durchschnittliche Alter der Probanden betrug 57,3 Jahre bei einem Frauenanteil von 90,8 %. Es beteiligen sich mehr Lymph- als Lipödem-Patienten an der Studie. Am häufigsten erhielten die Probanden zweimal wöchentlich ML. Regelmäßige Kompressionstherapie wurde überwiegend mit flachgestrickten Kompressionsstrümpfen durchgeführt. Die wichtigsten Therapieziele waren neben der Reduktion von Schwellung und Spannungsgefühlen, eine optimale Bestrumpfung zu erhalten. Mit einem PBI-Gesamtwert von 2,2 zeigten die angewendeten Therapien einen relevanten Nutzen für die Probanden. Der PBI-L erwies sich als valides Outcomes-Messinstrument zur Erfassung des patientendefinierten Nutzens einer Behandlung.
Fazit - mit dem PBI wurde ein einfach anzuwendendes, standardisiertes Instrument zur Erfassung des patientenseitigen Therapienutzens eingeführt. Die Validität konnte für den PBI-L belegt werden und erlaubt die vom Gesetzgeber geforderte Nutzenbewertung aus Patientensicht.
Kurzfassung auf Englisch: The aim of the study was the development and validation of the PBI-L, a questionnaire for the assessment of patient-relevant benefit in lymphedema and lipedema treatment.
The mean age was 57.3 years and 91.7% of patients were female. More lymphedema than lipedema patients were involved in the study. The treatment goal rated most important by the patients was “to experience less swelling and tension”. The average PBI-L global score was 2.2, showing that the applied therapies were of relevant benefit for the patients.
The PBI-L is a valid and responsive instrument for the assessment of patient-relevant benefit of lymphedema treatment.

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