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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-73598
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7359/


Durchführbarkeit und Sicherheit von intrahospitalen Transporten bei Patienten unter laufender extrakorporaler Herz-Lungen-Unterstützung

Realisation and Safety of intrahospital transports of Patients with ongoing Extracorporeal Life Support

Eiben, Tarek Iko

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Basisklassifikation: 44.69
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kluge, Stefan (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 24.03.2015
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 27.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Im Zeitraum 2009 bis 2013 wurden bei 71 erwachsenen Patienten insgesamt 95 CT-Transporte unter laufender extrakorporaler Herz-Lungen-Unterstützung durchgeführt. Die Unterstützung erfolgte sowohl mit high-flow Systemen der extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) als auch mit low-flow Systemen zur Decarboxylierung (ECCO2R). Das mediane Alter war 57 Jahre (Range 22-82). Bei 27 (28,4%) der Transporte war eine veno-arterielle ECMO, bei 23 (24,2%) der Transporte eine veno-venöse ECMO, bei 10 (10,5%) der Transporte eine veno-venöse ECCO2R und bei 35 (36,9%) der Transporte eine arterio-venöse ECCO2R im Einsatz. Bei 56 (58,9%) der Transorte wurde ein cerebrales CT, bei 67 (70,5%) ein Thorax-CT und bei 33 (34,7%) ein abdominelles CT durchgeführt und bei 40 Transporten (42%) erfolgte eine kombinierte Untersuchung. Im Median waren 4 Personen am Transport beteiligt (3-6) mit einer medianen Transportdauer von 59 Minuten (26 – 136). Bei insgesamt 8 Transporten (8,4%) traten schwere unerwünschte klinische Ereignisse auf: Während jeweils zwei Transporten kam es zu einem passageren Abfall des MAD < 50mmHg, der Herzfrequenz < 40/min und der O2-Sättigungsabfall < 80%, bei jeweils einem Patienten kam es zu einem vorrübergehenden Laktatanstieg um > 2 mmol/l und einem Hb-Abfall > 2 mg/dl prä-/post-IHT. Keiner dieser Ereignisse hatte anhaltende, relevante klinische Folgen. Insgesamt 34 (35,8%) der
CT-Befunde hatten eine therapeutische Konsequenz, in den meisten Fällen (16,8%) im Sinne einer palliativen Therapiezieländerung wegen infauster Prognose.

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