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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-73661
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7366/


Elterliches Erleben und psychische Belastungen bei Behandlung eines Zwillingstransfusionssyndroms in der Schwangerschaft

Niemeier, Johanna

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Basisklassifikation: 44.91 , 44.92
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Hecher, Kurt (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 20.05.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 19.06.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Ermittlung „Elterlichen Erlebens und der psychischen Belastungen bei Behandlung eines Zwillingstransfusionssyndroms in der Schwangerschaft“. Ziel ist die Erfassung peripartaler Belastungen und die Aufdeckung von Auswirkungen auf die Betroffenen, um hierauf aufbauend Handlungsempfehlungen für die Betreuung werdender Eltern abzuleiten.
Für eine repräsentative Zusammenstellung von Probanden findet das Forschungs-vorhaben mit einer primären Datenerhebung über schriftliche Fragebögen seinen Ausgang. Die werdenden Eltern werden kurz vor, eine Woche sowie vier Wochen nach der Therapie befragt. Zum Einsatz kommen einerseits psychometrische sowie andererseits themenspezifische Fragebögen. Die Auswertung der Untersuchung erfolgt im Querschnitt, auffällige Personen werden jedoch zusätzlich im Längsschnitt untersucht.
Die Auswertung der Daten zeigt auf, dass die Betroffenen maximalen Belastungen vor der Therapie ausgesetzt sind. Sowohl die situative Angst, Depressivität, Ängste und Trauer in Bezug auf die ungeborenen Kinder sind zu diesem Zeitpunkt sowohl bei den Schwangeren als auch bei den werdenden Vätern ausgeprägt, so dass die Diagnose und die bevorstehende Therapie als wesentliche körperliche und seelische Belastung eingestuft werden kann. Eine Woche nach erfolgter Therapie sinken die oben genannten Parameter, sind jedoch weiterhin erhöht, so dass die Durchführung der Laserkoagulation zumindest teilweise Entlastung schafft. Vier Wochen nach der Therapie gehen die psychischen Symptome deutlich zurück. Dennoch ist der Wunsch nach psychologischer Unterstützung vorhanden. Dazu passend sind das hohe Mitteilungsbedürfnis der Betroffenen bei den offenen Fragen sowie das intensive Gesprächsverlangen beim Aushändigen der ersten Fragebogenhefte anzuführen. Beide Aspekte sind Indizien für eine indirekte Hilfesuche und verdeutlichen die Notwendigkeit einer umfassenden Beratung und Betreuung der werdenden Eltern.

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