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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-73709
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7370/


Einfluss von Levosimendan auf die leukozytäre und endotheliale Funktion bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

Knors, Henning Hermann Alexander

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SWD-Schlagwörter: Levosimendan , Herzinsuffizienz , Leukozyt , Endothel , Entzündung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Endothelfunktion , leukozytäre Funktion , antiinflammatorisch , chronische Herzinsuffizienz
Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Sydow, Karsten (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.05.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 23.06.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Myeloperoxidase (MPO) wird nach Aktivierung von neutrophilen Granulozyten freigesetzt und beeinflusst den Stickstoffmonoxid-Stoffwechsel. Es vermag an Endothelzellen zu binden und die Oxidation von NO zu beschleunigen. Durch die damit verbundene Abnahme der Bioverfügbarkeit von NO kommt es zur Ausprägung einer endothelialen Dysfunktion. Erhöhte Plasmaspiegel von MPO treten bei kardiovaskulären Erkrankungen, wie dem akuten Koronarsyndrom, KHK oder Vorhofflimmern auf und sind darüber hinaus mit der Herzinsuffizienz assoziiert.
Für Levosimendan, einen inotropen und vasodilatatorischen Kalzium-Sensitizer mit pleiotroper Wirkung, wurden positive Effekte bei der Behandlung der Dekompensation einer chronischen Herzinsuffizienz beschrieben (Pathak, Lebrin et al. 2013).
Der Effekt von Levosimendan auf die endotheliale und leukozytäre Funktion bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist bisher nicht ausreichend untersucht worden.
Experimentelle Untersuchungen legen nahe, dass die erhöhte Nachlast bei herzinsuffizienten Patienten zumindest teilweise auf einer vermehrten Aktivierung von neutrophilen Granulozyten und daraus resultierender erhöhter erhöhter endothelial gebundener Bioverfügbarkeit von MPO beruht. Der Nachweis von reduzierten Plasmaspiegeln von MPO nach einer positiv inotropen und nachlastsenkenden Therapie mit Levosimendan könnte weitere Hinweise auf diesen Zusammenhang erkennen lassen.
In dieser monozentrischen, prospektiven Studie soll bei Patienten, die aus klinischer Indikation mit Levosimendan behandelt wurden, anhand sequentieller Bestimmung der MPO-Plasmaspiegel die Hypothese getestet werden, ob eine Behandlung mit Levosimendan mit einer Abnahme der MPO-Plasmakonzentration einhergeht und somit die endotheliale und leukozytäre Funktion günstig beeinflusst.

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