FAQ
© 2015 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-74683
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7468/


Einfluss von Einzelnukleotidpolymorphismen (SNPs) in der Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase 1 und 2 in Präeklampsie

Influence of Single Nucleotide Polymorphisms in dimethylarginin-dimethylaminohydrolase 1 and 2 in preeclampsia

Schmidt-Ropertz, Pia Anne

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (3.906 KB) 


Freie Schlagwörter (Deutsch): Präeklampsie , ADMA , DDAH
Freie Schlagwörter (Englisch): preeclampsia , adma , ddah
Basisklassifikation: 44.38
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Böger, Rainer H. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.07.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 06.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Präeklampsie ist mit einer Prävalenz von ca. fünf bis acht 8 Prozent aller Schwangerschaften eine der häufigsten Ursache maternaler und perinataler Mortalität. Sie ist Ursache für 15 Prozent der Frühgeburten in den industrialisierten Nationen und Nummer eins der ärztlichen Entscheidung zur vorzeitigen Beendigung einer Schwangerschaft. Da die Präeklampsie eine komplexe Pathogenese, auch in Hinblick auf genetische Varianten besitzt, ist es wichtig, frühzeitige Screening-Methoden und pharmakologische Ansatzmöglichkeiten zur Therapie zu implementieren.
Aktuell wird die Pathogenese der Präeklampsie als ein 2- Phasen-Modell verstanden: eine inadäquaten Trophoblasteninvasion führt in der Plazenta zu erhöhtem oxidativen Stress und endothelialer Dysfunktion. Dieser Zustand führt zur Sekretion bisher nicht eindeutig identifizierter Stoffe, bzw. Hormone. Diese werden für den Bluthochdruck, Proteinurie bis hin zu Leberfunktionsstörungen und anderen Komplikationen verantwortlich gemacht.
Ausgehend von den Befunden vorausgegangener Studien, die erhöhte ADMA-Konzentrationen als einer dieser Stoffe vermuten, wollen wir klären, in wieweit genetischen Polymorphismen des abbauenden Enzym Dimethyarginin-Dimethylaminohydrolase in der Plazenta hiermit in Verbindung stehen.
Die vorliegende Studie hatte zum Ziel, Polymorphismen und Expression der abbauende Enzymen von ADMA, der Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase 1 und 2 zu analysieren, um einen Zusammenhang zwischen erhöhten ADMA-Konzentrationen in Präeklampsie-Patientinnen und genetischer Disposition zu untersuchen. In vorliegender Studie konnte kein Unterschied der ADMA-Konzentrationen zwischen Präeklampsie-Patientinnen und Kontrollen, auch nicht in der Aufteilung der Schweregrade nachgewiesen werden. Allerdings konnte dies für die SDMA-Konzentration gezeigt werden, die eng verknüpft mit der Nierenfunktion zu sein scheint, eine genauere Betrachtung könnte Gegenstand neuer Forschungsvorhaben werden.
Es fanden sich zudem keine relevanten Zusammenhänge zu den untersuchten maternalen und fetalen SNPs.
Es fanden sich auf RNA-Ebene Veränderungen der relativen Genexpression in der plazentaren eNOS-, DDAH2- und PRMT1-Expression im Vergleich zwischen der fetalen und maternalen Kontroll- und Präeklampsiegruppe.
Zusammenfassend sollte in Zukunft die genetische Analyse an Präeklampsie-Patientinnen fortgeführt werden um bekannte genetische Varianten der Dimethylarginin-Dimethylaminohydrolase als pharmakologisches Ziel und Prädiktor nutzen zu können.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende