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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-74976
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7497/


Bildqualität aufaddierter Schichten im Multi-Slice-CT : Bildnachverarbeitung versus Direktrekonstruktion

Image Quality of Thickened Slabs in Multislice CT Chest Examinations : Postprocessing versus Direct Reconstruction

Brinkmann, Christina

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Freie Schlagwörter (Englisch): CT spiral , thorax , technical aspects
Basisklassifikation: 44.64
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Wedegärtner, Ulrike (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.06.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 28.08.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel: Mit dem Verfahren der Bildnachverarbeitung im MSCT kann während der Befundung durch eine Neurekonstruktion mittels Schichtaddition zwischen dünnen und dicken Schichten umgeschaltet werden, um einen unklaren Befund interaktiv und in Echtzeit abzuklären.
Voraussetzung für die Anwendung der Bildnachverarbeitung (Slab Viewer) im klinischen Alltag ist, dass die Qualität der nachverarbeiteten Bilder mit der Qualität der direktrekonstruierten Bilder übereinstimmt. In dieser Arbeit wurden MSCT-Thoraxuntersuchungen direktrekonstruiert und nachbearbeitet und anschließend in ihrer Bildqualität verglichen.
Material und Methode: Es wurden MSCT-Untersuchungen (Mx 8000 IDT, Philips, Best, Niederlande) des Thorax von 20 Patienten (Durchschnittsalter 56 Jahre, min-max: 17-90 Jahre) unter Verwendung folgender Parameter durchgeführt: 120 kV, 94 effektive mAs, 16x1,5 mm Kollimation, Pitch 0,575, 512x512 Matrix, Field of View 371 mm x 371 mm, CTDIvol = 6,3 mGy, DLP = 210 mGy x cm. Von sämtlichen Untersuchungen wurden axiale Schichten mit 3 und 5 mm Dicke zum einen über Direktrekonstruktion aus den Rohdaten und zum anderen mittels Bildnachverarbeitung erstellt. Die korrespondierenden Bilder aus Direktrekonstruktion und Bildnachverarbeitung (Lungen- und Weichteilfenster) wurden paarweise von 2 Radiologen geblindet hinsichtlich der folgenden 5 Kriterien (5-Punkte-Skala) beurteilt: Abgrenzung von Organstrukturen, Randkontur kleiner Objekte, Kontrast, Bildrauschen, Artefakte. Unterschiede zwischen Direktrekonstruktion und Bildnachverarbeitung hinsichtlich dieser Kriterien wurden mittels Wilcoxon-Test analysiert. Ein Effekt wurde als signifikant bewertet, wenn nach Bonferroni-Korrektur das Signifikanzniveau α = 0,05 erreicht war. Das Bildrauschen wurde zusätzlich quantitativ mittels einer Region of Interest in der Aorta thorakalis untersucht.
Ergebnisse: Für Lungen- und Weichteilfenster, die beiden Untersucher sowie alle Qualitätskriterien zusammenfassend, wurden Direktrekonstruktion und Bildnachverarbeitung in 96% (3mm Schichtdicke) bzw. in 95% (5mm Schichtdicke) der Fälle gleich bewertet. In den Fällen mit diskrepanter Bewertung lag der Unterschied bei maximal einem Punkt auf der 5er-Skala. Die statistische Auswertung mittels Wilcoxon-Test und die quantitative Analyse des Bildrauschens ergaben keinen Unterschied zwischen den beiden Verfahren.
Schlußfolgerungen: Die interaktive Erstellung aufaddierter Schichten liefert im Vergleich zur herkömmlichen Direktrekonstruktion eine gleichwertige Bildqualität. Das Resultat dieser Arbeit lautet, dass der Slab Viewer in der klinischen Praxis anwendbar ist und in Zukunft die Arbeitsabläufe verbessern kann.

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