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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-76229
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7622/


Die prognostische Bedeutung der MSH-6 Expression und Assoziation mit bekannten Biomarkern bei Prostatakarzinom

Prognostic significance of MSH-6 Expression in prostate carcinoma and its association with biomarkers.

Noriega, María de las Mercedes

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Basisklassifikation: 44.81
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Sauter, Guido (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.11.2015
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 23.11.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern in Deutschland. Die Prognose für 2014 lag bei 70.100 Neuerkrankungen mit einem stetigen Anstieg seit den letzten Jahren. Das Risiko ein Prostatakarzinom zu entwickeln steigt mit zunehmendem Alter. Das durchschnittliche Erkrankungsalter variiert zwischen 60 und 70 Jahren alt. Die Sterberate ist seit Mitte der 1990er Jahre rückläufig. Viele Tumoren werden in frühen Stadien entdeckt und wachsen langsam. Einige schreiten allerdings fort und führen früher oder später zum Tod. Um eine biologische Aggressivität einschätzen zu können, werden die bioptisch diagnostizierten Tumoren in verschiedenen Risikogruppen eingeteilt. Die Therapientscheidung erfolgt für jeden Patienten in Abhängigkeit der individuellen Risikogruppe. Die Früherkennung eines Prostatakarzinoms ist wichtig um eine rechtzeitige Therapie einsetzen zu können. Allerdings kann eine Übertherapie bei langsam wachsenden Tumoren (die ohne Früherkennung nicht auffällig geworden wären und keine Behandlung bedürft hätten) nachteiligt sein, nicht nur für den Patienten sondern auch im Sinne von Kosten für das Gesundheitssystem. Die letzten Jahre haben aber zu einem massiven Gewinn über die molekularen Hintergründe der Entstehung und Progression des Prostatakarzinoms geführt. Es darf gehofft werden, dass sich dieses Wissen in absehbarer Zukunft in bessere Prognosetests ansehen lässt. Das Ziel dieser Arbeit ist die Klärung einer möglichen prognostischen Bedeutung der MHS6-Expression beim Prostatakarzinom. Darüber hinaus sollte die Beziehung zu molekularen Subtypen definiert durch dem ERG-Status und die wichtigsten chromosomalen Deletionen geklärt werden.
Kurzfassung auf Englisch: Prostate cancer is the most common cancer and the third leading cause of cancer death in men in Germany. The prognosis for 2014 was 70,100 new cases with a steady increase since the last few years. The risk of developing prostate cancer increases with age. The average age of onset varies between 60 and 70 years old. The mortality rate has been declining since the mid-1990s. Many tumors are detected in early stages and grow slowly. Some of them progress, however, and sooner or later lead to death. In order to assess a biological aggressiveness, the bioptic diagnosed tumors are subdivided in different risk groups. The therapie for each patient depends on the individual risk group. The early detection of prostate cancer is important to provide a correct and early therapy. However, an overtreatment of slow-growing tumors (which would not have been noticed without early detection and would have not needed any treatment) would be disadvantageous, not only for the patient but also in terms of costs for the healthcare system. The last years have led to a massive profit on the molecular background of the development and progression of prostate cancer. It must be hoped that this knowledge can be viewed in the foreseeable future in better predictive tests. The aim of this study is to clarify a possible prognostic significance of MHS6 expression in prostate cancer. Moreover, it is of our aim to clarify a possible relationship with molecular subtypes defined by the ERG status and major chromosomal deletions.

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