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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-76510
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2015/7651/


Mediennutzung in der Generation 50+ : Untersuchung des Umgangs von 50- bis 79-Jährigen mit den Gütern des Medienkonsums

Media consumption by the Generation 50+ : Study of the consumption of media goods by individuals in the 50-79 age range

Ziegler, Katharina

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SWD-Schlagwörter: Älterer Mensch , Medienkonsum , Medien
Freie Schlagwörter (Deutsch): Generation 50+ , Mediennutzung , Mediengeräte , Medienumgang , Kommunikationsprozess
Freie Schlagwörter (Englisch): media consumption , consumption of media goods , media goods , elderly people
Basisklassifikation: 05.39 , 05.38 , 05.34 , 05.12 , 05.99
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Loock, Friedrich (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 03.08.2015
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 23.12.2015
Kurzfassung auf Deutsch: Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Erklärung des Umgangs von 50- bis 79-Jährigen mit Gütern des Medienkonsums durch die Exploration von begünstigenden und hemmenden Einflüssen auf ihre Entscheidung für und ihre Nutzung von Medienkonsumgütern. Spezifische Erkenntnisse über den Umgang von 50- bis 79-Jährigen mit Medienkonsumgütern werden dabei in qualitativen Leitfadengesprächen gewonnen. Im Mittelpunkt steht die zentrale Fragestellung Welche Einflüsse begünstigen bzw. hemmen den Umgang von 50- bis 79-Jährigen mit Gütern des Medienkonsums? Zur Erklärung der Entscheidung für die Nutzung eines Medienkonsumgutes werden der Innovations-Entscheidungs-Prozess von Rogers (1962) sowie für den Prozess der Medienkonsumgüternutzung Ausführungen von Balderjahn (2001) zur Produktnutzung von Konsumenten herangezogen und auf Medienkonsumgüter übertragen. Herausgearbeitet wird dabei welche Aspekte 50- bis 79-Jährigen an einem Medienkonsumgut positiv und negativ bewerten sowie welche Tätigkeitsanforderungen 50- bis 79-Jährige bei der Nutzung leicht und schwer bewältigen und welche Maßnahmen sie ggf. ergreifen und Fähigkeitsdefizite auszugleichen. Die Erkenntnisse der Arbeit zeigen, dass insbesondere folgende Punkte als bedeutender Einfluss auf den Umgang der 50- bis 79-Jährigen Gesprächspartner mit Medienkonsumgütern identifiziert werden konnten: Erkennbarer persönlicher Vorteil aus der Nutzung des Medienkonsumgutes, Berücksichtigung von altersbedingten Beeinträchtigungen des Nutzers, Rückgriff auf bereits gemachte / vorhanden Nutzungserfahrungen, einfache, benutzerfreundliche und selbsterklärende Bedienung des Medienkonsumgutes ohne spezifisches Wissen, Hilfe bei Problemen.
Kurzfassung auf Englisch: This work describes the 50-79 age range’s use of media goods through exploration of favorable and inhibitory influences on their decision making process for primary and general use. Specific findings on the handling of media goods by 50-79 age range have been obtained through qualitative interviews. This work aims to answer the following question: What are the favorable and inhibitory influences for media goods consumption by the 50-79 age range? The decision for general media use is explained through the ‘innovation-decision process’ by Rogers (1962). In contrast, the process of media consumption after primary use is explained following Balderjahn’s (2001) descriptions of product consumption. Rogers’s (1962) and Balderjahn’s (2001) descriptions are directly transferred to the media goods con-sumption by 50-79 age range. Three main aspects are discussed in detail for this age range: (1) the pros and cons of media goods consumption, (2) the require-ments for successful interaction and aspects that impede the use of these goods, and (3) the actions that the 50-79 age range take, if necessary, to compensate for absent skills. The following aspects have been identified as important influences on the 50-79 age range’s use of media goods: (1) detection of personal advantages, (2) consideration of age-related impairment, (3) reliance on experience with current goods in use, (4) simple, user-friendly and self-explanatory operation of the goods without specific skills, (5) and help with difficulties.

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