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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-76658
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2016/7665/


Im Osten Krieg - im Westen "Badebetrieb und Winterschlaf?" : der Zweite Weltkrieg an der Ost- und der Westfront aus Sicht ehemaliger Wehrmachtsangehöriger (unter besonderer Berücksichtung von Krieg und Besatzung in der Normandie und der Ukraine)

War in the East - "Bathing and Winter Sleep" in the West?" : the Second World War on the Eastern and the Western Front from the viewpoint of former Wehrmacht soldiers (with special consideration of War and Occupation time in Normandie and Ukraine)

Wendt, Imke

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SWD-Schlagwörter: Besetzung , Normandie , Ukraine , Zeitzeuge , Biografie , Feldpost , Partisan , Résistance , Verwundung , Lazarett , Ostfront , Westfront
Freie Schlagwörter (Deutsch): Wehrmacht , Hilfswillige , Nahkampf , Unternehmen Barbarossa , Stalingrad
Basisklassifikation: 15.24
Institut: Philosophie und Geschichtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Angermann, Norbert (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 05.11.2015
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 07.01.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Es handelt sich um eine Studie, die auf der Basis von 42 Zeitzeugengesprächen sowie vieler weiterer Quellen (u. a. Feldpostbriefe, Tagebücher, Archivalien, Autobiographien, Monographien) der Frage nachgeht, wie die Befragten den Krieg an Ost- und Westfront erlebt haben. Danach wurde analysiert und herausgearbeitet, wie die deutschen Besatzungssoldaten im Osten (Mittelabschnitt und Ukraine) und im Westen wirklich gelebt haben und wie sie diese Zeit beurteilen. Im Vordergrund standen der deutsche Angriff auf Frankreich im Frühjahr 1940, die Besatzungszeit, Einquartierungen, der Umgang mit der Zivilbevölkerung, "Alltag" im Krieg (auch im Hinblick auf das Verhalten der französischen Bevölkerung), der Ausbau des Atlantikwalls, militärische Vorbereitungen auf einen alliierten Angriff und der dann erfolgende Angriff der Angloamerikaner am 6. Juni 1944 in der Normandie mit den anschließenden, schweren Kämpfen. Auch die Aktivitäten der Résistance, Versorgungsengpässe der Franzosen, aber auch der Wehrmachttruppen im Zuge der Besatzungszeit wurden in den Blick genommen sowie Beispiele aus Südfrankreich herangezogen. Im Osten wurden der Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, die anschließenden Kämpfe, Strapazen, Versorgungsengpässe, das Verhältnis zu den fremdländischen und verbündeten Truppen, der Umgang mit der Zivilbevölkerung, Einquartierungen, die Verfolgung von Partisanen und das Erleben von Kriegsverbrechen einer näheren Betrachtung unterzogen. In einem gesonderten Abschnitt wurde eine direkte Gegenüberstellung der Ost-/Westerfahrungen vorgenommen. Die Arbeit ist als vergleichende Studie angelegt, die das Ziel hatte, Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Kriegsschauplätze in den Blick zu nehmen und historiographische Legenden sichtbar zu machen, zu bewerten und ggf. zu korrigieren.
Kurzfassung auf Englisch: The study is based on 42 contemporary whitness reports of former Wehrmacht soldiers taking into consideration several other sources as front letters, war diaries, archival documents, autobiographies, monographs (among others) with a special focus on the question how the respondents experienced the Second World War both on the Eastern and on the Western front. The German attack on France in 1940, the four years of occupation, the relationship with the French civilians, billetings in French homes, schools and other buildings, the military routine and the special circumstances of war occupation (also in consideration of the attitude of the people in Normandy, Brittany and the South of France), fortification of the Atlantic Wall, military preparations for an assumed attack, the landing of the Allied forces in Normandy on June 6, 1944 followed by heavy combats in the North of France were analysed. The activities of the Franc-Tireurs, supply shortages of the French but also of the Wehrmacht troops during occupation time where focused by considering examples from other regions, e. g. from the South of France. In the East, the German attack of the Soviet Union on June 22, 1941, four years of combat, war exertions, supply shortages, the handling of the civilians in Russia and Ukraine, billeting in civilian homes, the persecution of resistance fighters, partisans and suspected persons, war crimes were analysed and interpreted. A special chapter is devoted to a direct comparison of war experiences in the East and in the West. The study is composed as a comparative analysis with the aim to reveal differences and similarities as well as myths and legends on both battlesgrounds.

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