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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-77930
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2016/7793/


Kulturkontakt am Altar. Silberarbeiten als Medien des Bedeutungstransfers im bolivianischen Altiplano des 17. und 18. Jahrhunderts

Contact at the altar. Ecclesiastical Silverworks as a medium of transfer of meaning in Bolivia, 17th – 18th centuries

Nicklisch, Andrea

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SWD-Schlagwörter: Vizekönigreich Peru , Silber , Religion , Bildprogramm
Freie Schlagwörter (Deutsch): Transkulturalität , multiple Lesarten
Freie Schlagwörter (Englisch): Viceroyalty Peru , silver , religion , iconography
Basisklassifikation: 15.07
Institut: Philosophie und Geschichtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Geschichte Südamerikas
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Windus, Astrid (Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 18.06.2014
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum: 29.03.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Die vorliegende Arbeit hat die Interpretation von Abbildungen auf kirchlichen Silberobjekten aus dem bolivianischen Altiplano des 17. und 18. Jahrhunderts zum Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchung und verfolgt einen interdisziplinären Ansatz. Untersucht wurde die transkulturelle Funktion kirchlicher Silberarbeiten im Rahmen der Christianisierung der indigenen Bevölkerung. Sie zeigt die Bedeutung der Objekte und der materiellen Kultur in der religiösen Kommunikation während der Kolonialzeit in der südlichen Andenregion. Die kirchlichen Silberarbeiten erzeugen ihre Bedeutung als transkulturelle Medien nicht nur durch ihre Ikongraphie, sondern auch durch Zuschreibungen an das Material. Diese oftmals unsichtbaren Zuschreibungen sind Teil des Wissens und der Erinnerungen der indigenen und europäischen Bevölkerung.
Kurzfassung auf Englisch: The analysis will show the importance of artefacts and of “material culture” in the case of religious communication in the Andes during colonial times. It investigates the transcultural function of ecclesiastic silver objects as a part of the conversion of the indigenous population. The objects produced their meaning as transcultural media not only through iconography, but also due to allocations to their material. These allocations were very often invisible, but part of knowledge and memories of indigenous and European people. The perception of the information that was communicated by the objects was more a sensory one than cognitive. The approach to use allocations to the material as well as iconography opens new ways of interpreting material cultur

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