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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-78481
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2016/7848/


Komplikationen der spontanen, angiogramm-negativen Subarachnoidalblutung : klinischer Verlauf und Langzeitergebnisse

Complications of spontaneous, angiogram- negative subarachnoidal hemorrhage

Patek, Stephanie Sophia

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SWD-Schlagwörter: Hirnblutung
Basisklassifikation: 44.97
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Westphal, Manfred (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 06.04.2016
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 23.05.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Die spontane Subarachnoidalblutung (SAB) ist eine schwere Erkrankung mit nicht selten schlechtem bis sehr schlechten Ausgang. In 7-10% der spontanen Subarachnoidalblutungen findet sich keine Blutungsquelle. Auch wenn die klinischen Symptome denen der aneurysmatischen SAB gleichen, haben die Patienten ein besseres Langzeitergebnis und erleiden weniger Komplikationen. Im Zeitraum von August 2006 bis Dezember 2011 wurden insgesamt 63 Patienten mit der Diagnose einer Angiogramm- negativen Subarachnoidalblutung aufgenommen. Es erfolgte eine retrospektive Datenanalyse. Die Patienten wurden je nach Blutverteilung im CT in drei Gruppen eingeteilt: 30 der insgesamt 63 Patienten wurden in die Gruppe der rein perimesencephaler Blutverteilung eingeteilt. 26 Patienten (n=26/63) zeigten im CT eine ausgedehntere, aneurysmatische Blutverteilung und bei sechs Patienten (n=6/63) zeigte sich kein Blut im CT, die SAB wurde lediglich in einer Lumbalpunktion nachgewiesen. Demographische Faktoren, Vorerkrankungen, die auftretenden Komplikationen und Aufenthaltsdauer wurden nach Aktenlage erfasst. Zur Auswertung der Langzeitergebnisse erhielten die Patienten einen Fragebogen, in welchem sie zum Allgemeinbefinden, aktuellen Gesundheitszustand, und Informationen über ihre Erkrankung Auskunft gaben. Es ergaben sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Subgruppen. Patienten mit einer rein perimesencephalen Blutverteilung oder einer nur in der Lumbalpunktion nachgewiesenen Subarachnoidalblutung hatten einen kürzeren Krankenhausaufenthalt und erlitten weniger Komplikationen als solche mit einer ausgedehnteren Blutverteilung. Zum Entlassungszeitpunkt zeigten die Gruppen der perimesencephalen und CT-negativen SAB ein signifikant besseres Ergebnis. In der Langzeitanalyse ließ sich jedoch kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen feststellen. Ein Recidiv ereignete sich nach unseren Aufzeichnungen bei keinem Patienten. Bei einem Patienten (n=1/63) wurde ein Aneurysma in der Reangiographie nachgewiesen. Ob stets eine Reangiographie notwendig ist, können wir nicht beantworten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die zunächst vorhandenen Unterschiede der Patientengruppen im Langzeitverlauf angleichen.

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