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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-79161
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2016/7916/


Prognosefaktoren der chronischen Graft-versus-Host Krankheit

Veit, Ronja

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Freie Schlagwörter (Deutsch): Graft-versus-Host Krankheit, chronischen Graft-versus-Host Krankheit, Prognosefaktoren, Stammzelltransplantation, GVHD
Freie Schlagwörter (Englisch): Graft-versus-Host Disease, chronic
Basisklassifikation: 44.81
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Ayuketang, Francis (PD Dr. )
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.05.2016
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum: 06.07.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Eine allogene Stammzelltransplantation ist für viele hämato-onkologische Krankheiten die einzige kurative Therapiemöglichkeit. Eine häufige und schwerwiegende Komplikation nach allogener Stammzelltransplantation ist die chronische Graft-versus-Host Krankheit. Diese Arbeit hatte das Ziel, prognostische Risikofaktoren der chronischen Graft-versus-Host Krankheit zu finden. Es wurde eine retrospektive Analyse mit 201 Patienten, die nach einer allogenen Stammzelltransplantation am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf an einer chronischen Graft-versus-Host Krankheit erkrankten, durchgeführt. Die multivariate Analyse zeigte, dass das Mortalitätsrisiko bei einer Thrombozytenzahl < 100 x 10^9 / L (Hazard Ratio 2,97; 95% KI 1,7 - 5,3; p < 0,001), bei einem weiblichen Spender (Hazard Ratio 1,78; 95% KI 1,0 - 3,2; p = 0,05) und bei einem reduced-intensity Regime (Hazard Ratio 1,95; 95% KI 1,0 - 3,8; p = 0,05) signifikant erhöht war. Weiterhin zeigte die univariate Analyse neben der Thrombozytenzahl signifikante Unterschiede im Gesamtüberleben in Abhängigkeit von den IgG-Spiegeln. Im paarweisen Vergleich war die Gesamtüberlebensrate bei IgG-Werten unterhalb des Normbereichs (p = 0,009) und innerhalb des Normbereichs (p = 0,047) jeweils verglichen mit der Gruppe oberhalb des Normbereichs signifikant besser. Die Zusammenschau der veröffentlichten Literatur und auch diese Arbeit bestätigten, dass eine Thrombozytenzahl < 100 x 10^9 / L der am besten überprüfte Risikofaktor für die Mortalität bleibt. Für alle anderen Risikofaktoren gibt es in der Literatur uneinheitliche Ergebnisse.

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