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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-81128
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2016/8112/


Strahlenexposition des Untersuchers bei katheterinterventionellen Eingriffen an den Koronararterien und den peripheren Gefäßen

Ahmeti, Naser

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SWD-Schlagwörter: Strahlenbelastung , Strahlenrisiko
Freie Schlagwörter (Deutsch): Strahlenexposition
Basisklassifikation: 44.85 , 44.64
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Mathey, Detlef (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 18.07.2016
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 14.10.2016
Kurzfassung auf Deutsch: Ziel dieser Studie war es festzustellen, mit welcher Strahlenbelastung für den Operator in einem Herzkatheter-Labor, abhängig von der Prozedur (koronar vs. Periphere), zu rechnen ist und bei Anhaltung der üblichen Strahlenschutzmaßnahmen.
Mit Hilfe eines neuen Verfahrens („Dose Aware System“ der Fa. Philips) konnte die Strahlenexposition des Operators pro Prozedur kontinuierlich erfasst werden.
Den Operatoren wurde Blut abgenommen, um eine Chromosomenanalyse zur Frage der Anzahl der Chromosomenbrüche in Abhängigkeit von der Dosis und der Lebensarbeitszeit durch das Bundesamt für Strahlenschutz durchführen zu lassen.
Bei unseren Untersuchungen konnte die Strahlenexposition des Untersuchers direkt in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern wie Abstand zur Röntgenquelle, Strahlenschutzeinrichtungen, Durchleuchtungszeit, Winkel-Einstellung des Angiographie-Gerätes gemessen werden.
Aus den vorliegenden Ergebnissen geht hervor, dass die Augen-Dosis des Operators während peripherer Eingriffe bis zu 26 mSv/Jahr erreichen konnte, eine Überschreitung der zuletzt festgelegten ICRP, Empfehlung für die Dosisgrenze von 20 mSv/Jahr. Jedoch sind NCRP, WHO und die Deutsche Verordnung dieser Empfehlung bisher nicht gefolgt.
Höhere Dosen wurden natürlich auch an den Händen des Untersuchers beobachtet. Aus den vorliegenden Ergebnissen geht hervor, dass eine geschätzte jährliche Dosis der Hände von 33.1 bis 119 mSv/Jahr zu erwarten ist. Auch hier führt eine Hochrechnung auf die zu erwartende Jahresdosis laut Empfehlungen von ICRP, NCRP, WHO und Deutsche Verordnung nicht zu einer Überschreitung geltender Grenzwerte.
Die Ergebnisse der Untersuchung belegen, dass sich auch bei den langen Durchleuchtungszeiten im Herzkatheter-Labor eine Tätigkeit für das Personal während der komplexen Eingriffe wie der komplexen PTCA oder der komplexen PTA unter gesetzlichen Grenzwerten realisieren lässt.

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