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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-83110
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8311/


Self-Regulation in Life-Transitions: Using Mental Contrasting to Cope with Upcoming Endings

Selbstregulation in Lebensübergängen: Mental Contrasting als Strategie für den Umgang mit bevorstehenden Enden

Schwörer, Bettina

pdf-Format:
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SWD-Schlagwörter: Motivation , Selbstregulation
Freie Schlagwörter (Deutsch): Lebensübergänge , Enden , Selbstregulation , Mentales Kontrastieren
Freie Schlagwörter (Englisch): life transitions , endings , self-regulation , mental contrasting
Basisklassifikation: 77.45
Institut: Psychologie
DDC-Sachgruppe: Psychologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Oettingen, Gabriele (Prof. Dr.)
Sprache: Englisch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.01.2017
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 27.01.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Jedes Erlebnis und jede Phase in unserem Leben endet irgendwann. Obwohl diese Enden oft vorhersehbar und unvermeidbar sind (z.B. Schulzeit), ist die Forschung, wie Menschen mit diesen vorhersehbaren Enden umgehen, spärlich. Wir haben getestet, ob Menschen davon profitieren, den zu Ende gehenden Lebensabschnitt „rund“ zu beenden und ob die Selbstregulierungsstrategie des Mental Contrasting Menschen bei der Suche nach einem runden Ende unterstützen kann. Ein rundes Ende haben wir definiert als ein Gefühl, alles getan zu haben, ein Gefühl der Vollständigkeit. Im Studienset 1 beobachteten wir in sieben Studien, dass das Erfahren eines runden Endes mit einem hohen positiven Affekt, niedrigem negativen Affekt, wenig Reuegefühlen und einem leichten Übergang in die nächste Phase verbunden ist. In den Studien 1 bis 3 stellten wir fest, dass je runder das Ende eines bestimmten Lebensabschnitt (z.B. ein Auslandsaufenthalt, das Ende der Schulzeit, ein idiosynkratisches Ereignis) erinnert wurde, desto positiver und desto weniger negativ war der Affekt, desto weniger Reuegefühle und desto leichter war der Übergang in die nächste Phase. In den Studien 4 bis 6 verwendeten wir hypothetische Szenarien (z.B. der Umzug in einen anderen Staat, das Ende einer Hochzeitsfeier), die entweder rund endeten oder nicht, um für mögliche Verzerrungen von Erinnerungen zu kontrollieren, die die Ergebnisse in Studien 1 bis 3 beeinflusst haben könnten. Schließlich war Studie 7 ein kontrolliertes Laborexperiment, bei dem die Teilnehmenden mit einem runden oder nicht runden Ende konfrontiert wurden, anstatt sich daran zu erinnern oder sich dies vorzustellen. Die Ergebnisse aus Studienset 1 deuten auf die Wichtigkeit hin, Phasen die in unserem Leben zu Ende gehen, rund abzuschließen, da dies unseren Affekt, Reuegefühle und den Übergang in den nächsten Abschnitt beeinflusst. In Studienset 2 haben wir beobachtet, dass die Selbstregulierungsstrategie des Mental Contrasting Menschen bei der Suche nach runden Enden durch die Förderung selektiver Zielverfolgung unterstützen kann (Studien 1 und 2). Darüber hinaus fanden wir mit einem explorativen Ansatz, dass Mental Contrasting positive interpersonelle Effekte in Situation haben kann, in denen etwas zu Ende geht (Studie 3).
Kurzfassung auf Englisch: Every period or stage in life eventually comes to an end. Although these endings are often foreseeable and unavoidable (e.g., school years), research on how people cope with these foreseeable endings is sparse. We tested if people benefit from ending well-rounded, defined as a feeling of having done everything that could have be done, a sense of completeness, and if the self-regulatory strategy of mental contrasting can support people in finding a well-rounded ending. In Study-set 1, we observed across seven methodologically diverse studies that experiencing an ending as well-rounded, is linked to high positive affect, low negative affect, little regret, and an easy transition into the next phase. In Studies 1 to 3, we observed that the more well-rounded participants remembered a particular ending (a stay abroad, the ending of high school, an idiosyncratic event), the more they experienced positive affect and the less they experienced negative affect regarding the reported ending. They also felt less regret in the wake of this ending and the transition into the next phase was easier. In Studies 4 to 6, we used hypothetical scenarios of upcoming endings (e.g., the move to another state, the end of a party) that were either well-rounded or not to adjust for possible biases in memory that might explain the results in Studies 1 to 3. Finally, Study 7 was a controlled laboratory experiment where participants were confronted with – rather than recalling or imagining - a well-rounded or not well-rounded ending. The findings point to the importance of ending well-rounded for the experience of positive affect, little regret and the ease of transition into the subsequent phase. In Study-set 2 we observed that the self-regulatory strategy of mental contrasting can support people in finding well-rounded endings by fostering selective goal pursuit (Studies 1 and 2). Moreover, using an explorative approach, we found that mental contrasting may have beneficial interpersonal effects in ending situations (Study 3)

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