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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-83514
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8351/


Langzeitergebnisse nach Katheterablation bei persistierendem Vorhofflimmern

Brooks, Stephanie Nadine

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Basisklassifikation: 44.85
Institut: Medizin
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Kuck, Karl-Heinz (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 19.12.2016
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 13.02.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Aktuell gibt es multiple Ablationsstrategien für symptomatisches, therapierefraktäres, persistierendes VHF. Auch liegen bisher wenig Daten zur Überprüfung des langfristigen Outcomes nach Katheterablation von persistierenden VHF vor. Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Rolle der PVI als integraler Bestandteil der Katheterablation von persistierenden VHF kritisch zu evaluieren, sowie mögliche klinische Prädiktoren für ein positives langfristiges klinisches Resultat nach Katheterablation herauszufiltern. Im Zuge dessen wurden 174 Patienten mit symptomatischen, therapierefraktären, persistierenden VHF einer Katheterablation mittels Radiohochfrequenzstrom unterzogen. Hierbei erfolgte bei allen Patienten eine zirkumferentielle PVI. In „PVI-nonrespondern“ erfolgte darüber hinaus die Ablation von CFAE und/oder linearer Läsionen. Insgesamt wurden 341 Eingriffe mit bis zu 6 Katheterablationen pro Patient an 174 Patienten durchgeführt. Nach der Indexprozedur waren 4/174 (2%) nicht mehr kontaktierbar, nach der letzten Prozedur waren es zusätzliche 6/174 (3%) Patienten. Während eines mittleren Nachbeobachtungszeitraumes von 89 (63;89) Monaten konnte in 42/170 (25%) Patienten nach nur einer Ablationsprozedur stabiler SR dokumentiert werden. Nach im Mittel 1.9±1.1 Prozeduren konnte bei insgesamt 111/164 (68%) Patienten stabiler SR dokumentiert werden. Bei 40/89 (45%) Patienten, in denen während der ersten sowie allen folgenden Prozeduren ausschließlich eine PVI erfolgte, wurde stabiler SR dokumentiert. Dies gelang auch bei 71/85 (84%) Patienten, die in allen Prozeduren sowohl einer PVI als auch zusätzlichen Ablationsmodi (CFAE und/oder lineare Läsionen) unterzogen wurden. Der zentrale Prädiktor für ein positives klinisches Ergebnis war die Dauer des persistierenden VHF vor der Indexprozedur (p<0.001, HR +/- CI: 1.608 [1.034, 1.103]). Sogenannte „PVI-responder“ während der Index-Ablationsprozedur hatten im Vergleich zu „PVI-nonrespondern“ ein signifikant besseres klinisches Ergebnis nach multiplen Prozeduren bis zu eine Nachbeobachtungszeitraum von 42 Monaten (p=0.0365). Die intraprozedurale Konversion während der Indexprozedur zeigte keinen statistisch signifikanten Einfluss auf das klinische Resultat (p=0.0903). Bei 27/164 (16%) Patienten mit einem Rezidiv konnte postinterventionell eine Regression von anfangs persistierendem VHF in ein paroxysmales VHF dokumentiert werden. Somit liegt der langfristige Ablationserfolg in der vorliegenden Arbeit bei 25% nach einer Ablationsprozedur. Nach multiplen Ablationsprozeduren verbleiben insgesamt 68% der Patienten dauerhaft in stabilem SR.

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