FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Eingang zum Volltext in OPUS

Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-83867
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8386/


Das südkoreanische Mediensystem nach 1987. Eine Analyse vor dem Hintergrund des demokratischen Transformationsprozesses

The South Korean Media System after 1987. An Analysis Against the Background of the Democratic Transformation Process

Peters, Mascha

pdf-Format:
 Dokument 1.pdf (2.392 KB) 


SWD-Schlagwörter: Südkorea , Korea , Medien , Transformation , Demokratie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Mediensystem , Transformationsprozess
Basisklassifikation: 15.81 , 89.35 , 89.53 , 05.20 , 05.30
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Politik
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Köllner, Patrick (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.03.2015
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum: 28.02.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit ist das südkoreanische Mediensystem seit dem Ende der letzten Militärdiktatur, bzw. dem Beginn des demokratischen Transformationsprozesses im Jahr 1987, bis zum Jahr 2010. Sie basiert auf der Annahme, dass die Konsolidierung einer Demokratie nur gelingen kann, wenn diese über ein demokratisch verfasstes Mediensystem verfügt: Aufgrund der spezifischen Interdependenz von politischem und Mediensystem ist ihre jeweilige Konsolidierung eng verzahnt. Fortschritt oder Rückschritt wirken somit in beide Richtungen und beeinflussen die weitere demokratische Entwicklung sowohl innerhalb der Teilsysteme als auch hinsichtlich des gesamten Transformationsprozesses. Angesichts ihrer empirischen Ergebnisse geht die Autorin davon aus, dass der demokratische Fortschritt in Südkorea stagniert.
Um den Konsolidierungsfortschritt sowohl eines politischen Systems, als auch eines Mediensystems angemessen beurteilen zu können, reicht der Blick auf die institutionell-strukturelle Ebene nicht aus. Sie kann lediglich als Ausgangspunkt für eine Analyse dienen, die neben der konstitutionellen und repräsentativen Konsolidierung nach jener im Verhalten der beteiligten Akteure fragt.
Auf dieser Grundlage ist es das Ziel dieser Arbeit, den Stand der Konsolidierung des politischen und des Mediensystems in Südkorea aufzuzeigen und beide Prozesse in Beziehung zueinander zu setzen. Im Zuge dessen identifiziert sie Konsolidierungsdefizite insbesondere im Kontext der politischen und journalistischen Kultur, die die vielfältigen Veränderungen seit dem Beginn der Transformation überdauert haben und richtet den Blick über die Institutionen hinaus auf die Akteure beider Systeme, mit einem besonderen Fokus auf die Journalisten.
Es wird zu sehen sein, dass die demokratische Entwicklung des südkoreanischen Mediensystems durch eine Vielzahl von Faktoren anhaltend und nachhaltig behindert wird, die einerseits in direktem Zusammenhang mit dem politischen System stehen. Andererseits wird diese Dynamik auch durch systemimmanente Faktoren unterstützt, die die Institutionen und Akteure des Mediensystems umfassen. Die Analyse der spezifischen Verbindungen des politischen und des Mediensystems liefert Erklärungsfaktoren für den Konsolidierungsstillstand in Südkorea.

Zugriffsstatistik

keine Statistikdaten vorhanden
Legende