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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-84033
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8403/


Mütter in Führungspositionen - Identitätsarbeit im Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie

Mothers in Leading Positions - Identity Work in the Area of Conflict between Career and Family

Rosemeyer, Melanie

pdf-Format:
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Basisklassifikation: 70.04 , 71.04 , 71.11 , 71.33 , 77.04
Institut: Sozialwissenschaften
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Rastetter, Daniela (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 13.09.2016
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum: 02.03.2017
Kurzfassung auf Deutsch: Mütter in Führungspositionen werden in Deutschland in Zukunft aufgrund der eingeführten Frauenquote und der wachsenden Zahl berufstätiger Frauen eine größere Gruppe darstellen als bisher. Studien zeigen, dass Mütter in Führungspositionen weiterhin den Großteil an Erziehungsarbeit, Kinderbetreuung und Hausarbeit übernehmen und dadurch ein Spannungsfeld zwischen Beruf und Familie entstehen kann. Diese Arbeit erforscht, wie die zwei Rollen als Führungskraft und als Mutter die Identitätsarbeit der Betroffenen beeinflusst und ob es Hinweise auf eine „gelungene Identität“ gibt. Die befragten Mütter in Führungspositionen lasten sich im hohen Maße aus und suchen nach Bestätigung, um vor sich selbst und vor anderen zu bestehen. Gleichzeitig empfinden sie Schuldgefühle gegenüber ihren Kindern. Identitätsstiftende Möglichkeiten sind in beiden Rollen vorhanden: In der beruflichen Rolle empfinden die Befragten eine größere Möglichkeit der Selbstwertschätzung aufgrund der höheren gesellschaftlichen Anerkennung in dieser Rolle und in der Mutterrolle eine größere Möglichkeit der Sinnstiftung. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, dass die Gesellschaft, das ideale Bild einer guten Mutter in Deutschland relativieren und Selbstwertschätzung in beiden Rollen ermöglichen sollte, um Mütter in Führungspositionen in ihrer Identitätsarbeit zu unterstützen.
Kurzfassung auf Englisch: Working mothers in leading positions will become a larger group in Germany in the future due to the passed law of women’s quota and the increasing number of employed women. Empirical studies show, that mothers in leading positions continue to be responsible for raising and taking care of their children und doing the household chores so that an area of conflict between job and family can arise. This work explores how the double role of being a mother and a manager have an impact on the identity of the interviewed mothers in leading positions and if they accomplish a ‚successful identity‘. The interviewed women operate at full capacity and look for approval to stand their ground and to meet the challenges of others. At the same time they have a guilty conscience because of their children. Identity can be endowed in both roles: the interviewed mothers in leading positions describe a larger chance of feeling self-worthy in the job due to higher societal approval and a better opportunity of endowing of meaning in the mother role. The results show that society should modify the ideal picture of a good mother in Germany and enable the feeling of being self-worthy in both roles in order to support working mothers in leading positions.

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