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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:gbv:18-85051
URL: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2017/8505/


Der Pflichtteilsanspruch in Zwangsvollstreckung und Insolvenz : Eine Untersuchung zu Gehalt und Wirkung des § 852 Abs. 1 ZPO

The Compulsory Portion in Execution Proceedings and Insolvency : A Content and Effects Study of the German Civil Code of Procedure's Section 852 (1)

Scheuing, Christoph

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SWD-Schlagwörter: Pflichtteil , Pflichtteilsanspruch , Zivilprozessordnung , Zwangsvollstreckung , Vollstreckungsverfahren , Insolvenz , Insolvenzverfahren , Pfändung
Freie Schlagwörter (Deutsch): § 852 Abs. 1 ZPO , Pfändungsbeschränkung , Zwangsweise Verwertbarkeit , Gläubigerbenachteiligung , Weggabe unpfändbarer Gegenstände
Basisklassifikation: 86.23 , 86.16 , 86.15
Institut: Rechtswissenschaft
DDC-Sachgruppe: Recht
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Bork, Reinhard (Prof. Dr.)
ISBN: 978-3-16-155092-8
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 29.06.2016
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum: 11.05.2017
Bemerkung: Druckausgabe im Verlag "Mohr Siebeck" unter der ISBN 978-3-16-155092-8 erschienen.
Kurzfassung auf Deutsch: Der Pflichtteilsanspruch bildet einen Vermögenswert, auf den die Gläubiger des Pflichtteilsberechtigten allerdings nur dann zugreifen können, wenn dieser seinen Anspruch von sich aus geltend macht. Angesichts ungeklärter Aspekte und jüngerer Rechtsentwicklungen bedarf diese vor über hundert Jahren mit § 852 Abs. 1 ZPO getroffene Regelung näherer Überprüfung. Es ist zu fragen, inwieweit das inzwischen vom Bundesgerichtshof vertretene Verständnis der Vorschrift nicht als Pfändungs-, sondern als Verwertungsverbot berechtigt ist und welche sonstigen Probleme sich heute für eine sachgerechte Handhabung des Pflichtteilsanspruchs in der Zwangsvollstreckung und der Insolvenz stellen. Christoph Scheuing unterbreitet hierzu sowohl dogmatisch tragfähige als auch praxistaugliche Deutungen und Lösungsvorschläge, die zugleich weitere Bereiche des Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrechts, wie insbesondere die Gläubiger- und Insolvenzanfechtung, in neuem Licht erscheinen lassen.
Kurzfassung auf Englisch: Under Germany’s law of succession, the compulsory portion of an estate is an asset that creditors can only access if it has been legally claimed for by the party entitled to it. In light of the latest legal developments, the tension that this causes is examined closely and reinterpreted in its impact on execution proceedings and insolvency.

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